Der
Sommer ist da, das VHS-Programm auch!
Das neue VHS-Programmheft
ist da. Mit 1699 Veranstaltungen startet die Volkshochschule in die 2.
Hälfte des Jahres 2009. Die Bandbreite der Themen umfasst Grundbildung,
berufsbezogene Angebote, Sprachen und interkulturelle Bildung, Politik,
Gesellschaft, Ökologie, Kulturelle Bildung, Gesundheit, Ernährung
und Bewegung.
An zahlreichen Stellen in
ganz Dortmund liegen die Programmhefte - erkennbar am frechen Motiv einer
jungen Frau mit Bleistift - zur Mitnahme aus. Ab Donnerstag, 25. Juni,
kann gebucht werden – schriftlich per einliegender Anmeldekarte, über
das Internet unter www.vhs.dortmund.de
oder auch persönlich in der VHS, Hansastraße 2-4.
Am Anfang einer erwachsenenbezogenen
Weiterbildung steht die Grundbildung. Kaum zu glauben: In Deutschland
sind nach Schätzungen im Jahr 2004 0,6 Prozent der Erwachsenen totale
sowie zwischen etwa 6,5 und 11,2 Prozent funktionale Analphabeten.
Deutschsprachige Bürgerinnen
und Bürger, die trotz eines Schulbesuchs nicht über eine ausreichende
Schriftsprachkompetenz verfügen, um beispielsweise ein Formular auszufüllen,
einen Brief zu schreiben oder Zeitungen und Hinweise zu lesen, bietet die
VHS in zahlreichen Kursen die Möglichkeit, Lesen und Schreiben zu
erlernen. Um den geeigneten Kurs zu finden, ist zuvor ein Beratungsgespräch
unbedingt erforderlich.
Im Angebotsbereich „Deutsch
als Erstsprache“ wird erstmalig das Wochenendseminar „Ausdruck: konkret“
angeboten. Darüber hinaus gibt während der Herbstferien für
Schülerinnen und Schüler der Klasse 10, die im Mai 2010 die Fachoberschulreife
absolvieren werden, Teil I der Vorbereitung auf die zentrale Deutsch-Prüfung
2010.
Der Programmbereich Mathematik
erweitert sein Angebot um verschiedene Vorbereitungskurse auf die zentrale
Prüfung 2010 NRW im Fach Mathematik am Ende der Klasse 10. Die Kurse
starten nach den Herbstferien.
Darüber hinaus wird
das bewährte Programm unter anderem mit den Kursen „Arithmetik – Schwerpunkt
Algebra“, „Funktionen höherer Art“, „Differential- und Integralrechnung“
und „Vorbereitung auf das Studium an der Fachhochschule oder Universität“
durchgeführt.
Die VHS zeigt im 2. Halbjahr
im Forum vier Ausstellungen - alle mit einem thematisch begleitenden
Rahmenprogramm:
Mit dem faszinierenden Leben
am Wasser – und dies in unserer Stadt – befasst sich eine Ausstellung
ab dem 31. September. Zu sehen sind eindrucksvolle Bilder, die der Dortmunder
Naturfilmer Dietmar Kämmer über das abwechselungsreiche Leben
in Feuchtgebieten und an Laichgewässern im Dortmunder Norden dokumentiert
hat.
Die Schau „Kunst als Ausdruck
der Seele“ zeigt vom 11. bis 25. November Werke psychiatrieerfahrener
Künstlerinnen und Künstler. Sie ist eine Kooperation der VHS
mit dem Gesundheitsamt, dem „Bündnis gegen Depression“ und dem europäischen
Kunstprojekt „Art Transmitter“. Ergänzt wird die Ausstellung durch
eine Podiumsdiskussion am 18. September über „Das ist doch keine Kunst
– Outsider-Art zwischen Kunst und Kommerz“.
Der Jizô-Kult
wird vom 28. Oktober bis 20. November vorgestellt. Der Japanologe Clemens
Schlüter und seine Frau Ryôko vermitteln anhand von Fotos von
Objekten ihrer umfangreichen Sammlung einen Einblick in die religiöse
Verehrung und Darstellung der populärsten buddhistischen Gottheit
in Japan. Ihre Sammlung umfasst mehr als 1.600 Objekte mit Darstellungen
des Jizô aus den Bereichen Kult, Kunst, Kunsthandwerk, Laienkunst,
Ware und Werbung.
Anschließend, ab dem
25. November, widmet sich eine Fotoausstellung dem Thema weibliche Genitalverstümmelung.
Sie ist vor allem in Afrika weit verbreitet, wo in einigen Ländern
über 90 Prozent der Frauen zwischen 15 und 49 Jahren beschnitten sind.
Aber auch in Deutschland leben schätzungsweise bis zu 50.000 minderjährige
Mädchen, die potenziell gefährdet sind. Die Ausstellung des Dortmunder
Vereins TABU gibt Einblicke in die Projektarbeit des Projektes CAFGEM (Community
against female genital mutilation) in Kenia.
Kontakt: Dagmar
Papajewski, Tel. 0231/ 50 - 2 43 56
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