Still-Leben
Ruhrschnellweg: Dortmund feiert das Fest der Alltagskulturen auf zwölf
Kilometer langer Strecke
Mitten auf der Hauptverkehrsader
der Region, dem Ruhrschnellweg, feiern die Bürger und Besucher der
Metropole Ruhr am Sonntag, 18. Juli, von 11 bis 17 Uhr ein großes
Fest der Alltagskulturen. Im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR.2010 entsteht
auf der fast 60 Kilometer langen Strecke von Dortmund bis Duisburg an 20.000
Tischen eine Begegnungsstätte der Kulturen, Generationen und Nationen.
Fast zwölf Kilometer dieser wohl längsten Tafel der Welt liegen
auf Dortmunder Stadtgebiet. Mehr als 4500 Tische und 9000 Bänke werden
vom Märkischen Tor (B1) bis nach Lütgendortmund (A40) aufgestellt.
Bereits um 10 Uhr wird „Still-Leben
Ruhrschnellweg“ vom Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH Dr. h.c.
Fritz Pleitgen zusammen mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung
in Dortmund eröffnet, und zwar gegenüber der Westfalenhalle,
Block 111, Lindemannstraße. Am anderen Ende der Tischspur, in Duisburg,
erfolgt die Eröffnung um 11 Uhr.
Tischtickets sind für
den Dortmunder Bereich noch erhältlich. Buchen können Interessierte
bis zum 17. Juli in allen bekannten Vorverkaufsstellen. Ein Tischticket
kostet 25 Euro zzgl. Gebühren und Versandkosten. An einen Tisch passen
acht bis zehn Personen. Teilnehmende werden gebeten, mit einem eigenen
Programmbeitrag das große Fest der Alltagskulturen zu bereichern.
„Wir sind dabei!“ heißt
es bereits bei zahlreichen Dortmunder Vereinen, Freundeskreisen und Familien.
Ob Wikipedia-Stammtisch, brasilianische Fußballkünstler, Nachbarschaftsgemeinschaften,
Theatergruppen, Zauber-künstler, Square-Dance-Gruppen, Tipp-Kicker
und afrikanische Trommler: Sie alle zeigen den Besuchern ihr Hobby oder
laden zum Mitmachen ein. Mit besonderen Aktionsflächen locken das
THW (Ruhrallee), die AWO und der Lions Club (Kley) sowie der Foto Point
(Barop und Alter Mühlenweg).
Rahmenprogramme an den Westfalenhallen
und in Lütgendortmund sorgen dafür, dass nicht nur tagsüber,
sondern auch nach 17 Uhr gefeiert werden kann. Vor der Westfalenhalle lockt
von 11 bis 20 Uhr ein Biergarten mit 1000 Plätzen. Das Bläserorchester
Aufwind, die Next-Generation Big-Band der Musikschule, die RockPopHipHop-Band
Dada und die Blues Brothers spielen zu verschiedenen Zeiten auf der Bühne
auf. Für sportliche Akzente zum Zuschauen und Mitmachen sorgen die
Rock’n Roll Akrobaten des RRC High Fly Dortmund, der Deutsche Ringerbund,
der Rugby Football Club Dortmund, Taekwon-Do sowie eine Einradgruppe des
RSV DO.Nord. Der ADFC präsentiert an der Westfalenhalle den Schlusspunkt
des längsten Fahrradmuseums der Welt, das sich von Duisburg bis Dortmund
erstreckt. Und auch der ADAC ist vor Ort.
Im Park der Generationen
in Lütgendortmund sorgt die Interessengemeinschaft Lütgendortmunder
Vereine & Verbände von 11 bis 23 Uhr für ein Rahmenprogramm.
Alle Interessierten sind eingeladen, bei einem Boule-Turnier und beim Streetkick
des BVB Fan-Projekts mitzumachen. Auf die Kinder warten Rollenrutsche,
Hüpfburg und Animationsprogramme. Heiße Rhythmen der Nu Salsa
De Kuba Band laden zum Tanzen ein (17 bis 20 Uhr), anschließend legt
ein DJ bis 23 Uhr Unterhaltungsmusik auf.
Der Westfalenpark freut sich
auf die Besucher. Ab 16 Uhr zahlen alle den reduzierten Eintrittspreis
von nur 1,50 Euro.
Zum Gelingen des großen
Unternehmens tragen zahlreiche Partner bei: Einen wichtigen Beitrag leistet
das Dortmunder Bau- und Gartenmarkt-Unternehmen Hellweg: Es steuert die
20.000 Tische für die längste Tafel der Welt bei. Lokal sorgen
Hunderte Kräfte beispielsweise der Feuerwehr, der Polizei, des Tiefbauamtes
und anderer städtischer Ämter, der EDG und der DEW21 in bewährter
Weise für einen runden Ablauf.
Für die Sicherheit der
Veranstaltung sorgen neben der Polizei 90 Kräfte der Feuerwehr und
120 Kräfte des Sanitätsdienstes. Acht Rettungswagen, acht Krankenwagen
und vier Notarztfahrzeuge werden zusätzlich in Dienst genommen. Zwischen
den zwölf Unfallhilfsstellen auf dem Dortmunder Streckenabschnitt
werden 25 Erstversorgungsteams im Einsatz sein. Ein Novum sind die zwölf
Fahrrad-Erstversorgungsteams auf der „Mobilitätsspur“. 13 Teams kümmern
sich um die Menschen auf der „Tischspur“.
Die eventuelle Suche nach
vermissten Personen wird von einer zentralen Personenauskunftsstelle unterstützt.
Sie wird unter der Rufnummer 0201/12 37 888 erreichbar sein.
Kontakt: Anke
Widow, Tel. 0231/ 50 - 2 21 35
|