Rüstzeiten
der Fahrer werden künftig durch Freizeit ausgeglichen
Die Frage des Ausgleichs
von Rüstzeiten, die städtische Fahrer in Form von täglichen
Überstunden für die Überprüfung der Sicherheit und
der Betriebsbereitschaft ihrer Einsatzfahrzeuge aufwenden, ist mit Personalrat
und Gewerkschaft einvernehmlich geklärt. Wie bereits in einem Gespräch
am 12. Januar zwischen Personalrat, Personalamt und Büro des Oberbürgermeisters
vereinbart und heute morgen auf dem Friedensplatz von Stadtkämmerer
Jörg Stüdemann bekräftigt wurde, werden die Überstunden
- wie überall in der Verwaltung - künftig nicht mehr finanziell,
sondern durch Freizeit ausgeglichen. Lediglich eventuell anfallende tarifliche
Zeitzuschläge werden weiterhin gezahlt. Bis Ende April 2010 soll darüber
hinaus gemeinsam mit dem Personalrat, dem Tiefbauamt und der Projektgruppe
‚Organisationsprozesse’ ein Vorschlag für die künftige Dienstplangestaltung
erarbeitet werden.
Im übrigen waren sich
alle Beteiligten auf dem Friedensplatz völlig einig, dass Land und
Bund die Kommunen in ihren ganz überwiegend nicht selbst verschuldeten
finanziellen Schwierigkeiten nicht länger allein lassen dürften.
Die Städte seien weder verantwortlich für die Finanz- und Wirtschaftskrise
(in Dortmund allein Ursache von weit über 150 Millionen Euro Steuer-Einnahmeausfall
und 50 Millionen Euro Mehrkosten im Sozialbereich), noch in der Lage, die
fortwährende Unterfinanzierung durch Bund und Land zu kompensieren.
Wie Stadtdirektor Siegfried
Pogadl ergänzend mitteilt, wird die Nutzung städtischer Dienstfahrzeuge
für die Fahrt zu der ‚vorgezogenen Mittagspause’ nicht weiter verfolgt.
Kontakt: Udo
Bullerdieck, Tel. 0231/ 50 - 2 53 47
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