Aufstellung
des Nachtragshaushaltsplanes 2009
hier:
Chronologie zur Veranschlagung der Schlüsselzuweisungen für das Jahr 2010
1. Darstellung der
Bezirksregierung Arnsberg
Nachtragssatzung 2009 / Finanzplanjahr
2010
Schlüsselzuweisungen / Erstattungen
Solidarbeitrag: 396.958.679 Euro
davon Erstattung Solidarbeitrag:
10.000.000 Euro
davon Differenz 1. Modellrechnung
zu 3. Modellrechnung: 4.059.912 Euro
rechnerischer Wert nach der
3. Modellrechnung am 02.12.2009: 382.898.767 Euro
2. Darstellung der
Vorgehensweise der Stadt Dortmund:
09. September 2009
Zeitgleich mit der Einbringung
in den Landtag wird eine 1. Modellrechnung des Landesbetriebes Information
und Technik Nordrhein-Westfalen (IT-NRW) auf der Basis des Gesetzentwurfs
zum Gemeindefinanzierungsgesetz 2010 (GFG 2010) veröffentlicht.
Hiernach soll die Stadt Dortmund
für das Jahr 2010 Schlüsselzuweisungen in Höhe von 386.958.679 Euro
erhalten.
07. Oktober 2009
Im Rahmen eines Gespräches
bei der Bezirksregierung in Arnsberg wurde mit Herrn Stadtkämmerer
Stüdemann und dem Leiter der Stadtkämmerei Herrn Wissmann vereinbart, dass
die bis dahin bekannten Geschäftsvorfälle sowie die Werte der 1. Modellrechnung
bei der Aufstellung des Nachtragshaushaltsplanes 2009
zugrunde gelegt werden sollen.
Außerdem wurde vereinbart,
dass sämtliche weitergehenden Veränderungen, die auf den Haushalt 2010
wirken könnten, erst bei der Haushaltsplanaufstellung 2010 berücksichtigt
werden.
Dazu gehören
- die für kommunale Haushalte
reduzierten Erträge aufgrund des Wachstums-
beschleunigungsgesetzes des
Bundes
- die reduzierten Gewerbesteuererträge
in Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise
- die reduzierten Steuereinnahmen
aufgrund der neuesten Steuerschätzung
- die Erkenntnisse aus dem
Jahresabschluss 2009
- die negativen Auswirkungen
aufgrund der bundesgesetzlichen Regelungen zur Neu-
organisation der Arbeitsgemeinschaften
(ARGE)
- die niedrigeren Schlüsselzuweisungen
aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise.
29. Oktober 2009
Der Entwurf zum Nachtragshaushaltsplan
2009 wird in den Rat der Stadt Dortmund eingebracht. Die Schlüsselzuweisungen
für das Jahr 2010 sind mit 386.958.679 Euro veranschlagt.
10. November 2009
Das Landeskabinett beschließt,
den NRW-Kommunen einen letzten Abschlag in Höhe von 251 Mio. Euro für zu
viel gezahlte Beiträge zu den Lasten der deutschen Einheit (Solidarbeitrag)
auszuzahlen.
Unter Anwendung des bisherigen
Verteilungsschlüssels (analog zu den Abschlagszahlungen im Jahre 2008)
ergibt sich für die Stadt Dortmund hieraus ein anteiliger Erstattungsbetrag
in Höhe von 10 Mio. Euro.
16. November 2009
Auf Basis der Ergänzungsvorlage
zum Entwurf des GFG 2010 wird die 2. Modellrechnung veröffentlicht.
Die Stadt Dortmund soll hiernach im Jahr 2010 Schlüsselzuweisungen in Höhe
von 382.994.015 Euro erhalten.
26. November 2009
Der Rat der Stadt Dortmund
beschließt die Veränderungslisten zum Nachtragshaushaltsplan 2009.
Hierin sind u. a. die zusätzlichen Erträge aus der Erstattung des Solidarbeitrages
in Höhe von 10 Mio. Euro enthalten.
2. Dezember 2009
Auf Basis der Ergänzungsvorlage
und weiteren Änderungsanträgen aus den Regierungsfraktionen vom 26.11.2009
legt das IT-NRW nunmehr die 3. Modellrechnung zum GFG 2010 vor.
Die Schlüsselzuweisungen an die Stadt Dortmund im Jahr 2010 sollen 382.898.767
Euro betragen.
7. Dezember 2009
Die Stadt Dortmund legt den
Nachtragshaushaltsplan 2009 der Bezirksregierung Arnsberg vor. Die
Schlüsselzuweisungen für das Jahr 2010 sind mit 396.958.679 Euro
veranschlagt.
Diese Summe ergibt sich
aus dem Wert der 1. Modellrechnung (386.958.679 Euro) und den vom Rat beschlossenen
10 Mio. Euro aus zusätzlicher Solidarbeitragserstattung.
Begründung:
In dem Bescheid der Bezirksregierung
Arnsberg vom 26.03.2008 zu den ersten Abschlagszahlungen im Jahr 2008 für
überzahlte Solidarbeiträge war die Buchung der Erstattungsbeträge bei
den Schlüsselzuweisungen zwingend vorgeschrieben.
Die Veranschlagung der nun
zu erwartenden 10 Mio. Euro Solidarbeitragserstattung bei den Schlüsselzuweisungen
war somit sachlogisch und folgerichtig.
Kontakt: Udo
Bullerdieck, Tel. 0231/ 50 - 2 53 74
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