Schneefall:
Feuerwehr und Rettungsdienst sind vorbereitet! – Was können Sie tun?
Für das kommende Wochenende
melden die Wetterdienste auch für das Dortmunder Stadtgebiet verstärkten
Schneefall, der punktuell auch zu größeren Schneeverwehungen führen könnte.
Durch die anhaltend niedrigen Temperaturen besteht vor allem in Wohn- und
Nebenstraßen schon jetzt eine geschlossene Schneedecke, die teilweise vereist
ist.
Wie auf die Waldbrandgefahr
im Frühjahr und andere saisonale Ereignisse, ist die Feuerwehr auch auf
die durch Schnee und Eis auftretenden Schwierigkeiten vorbereitet.
Vier zusätzliche Rettungswagen
und ein Notarztfahrzeug sind im Dienst und die Löschzüge der Freiwilligen
Feuerwehr werden bereits bei „kleineren“ Lagen als zusätzliches Einsatzmittel
alarmiert, um die Kräfte der Berufsfeuerwehr möglichst schnell wieder aus
dem Einsatz herauszulösen. Daneben wurden weitere taktische Maßnahmen ergriffen,
um den besonderen Bedingungen gerecht zu werden.
Zwar hat die Anzahl der Einsätze
im Brandschutz und Rettungsdienst bislang nicht zugenommen, doch kann auf
Grund der Straßenverhältnisse nicht mit der normalen Geschwindigkeit gefahren
werden. Auch die Wasserversorgung ist bei Brandeinsätzen auf Grund der
Witterung teilweise erschwert. „Die Maßnahmen sollen sicherstellen, dass
der Bürger auch bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen die gewohnte
schnelle Hilfe erhält“, so Brandrat Gero Droste, stellvertretender Abteilungsleiter
Einsatz.
Auch die Dortmunder Bürgerinnen
und Bürger haben Möglichkeiten die Arbeit der Feuerwehr zu unterstützen
und ihre private Vorsorge zu treffen. Dies gilt im besonderen Maße für
das kommende Wochenende, da auch mit den Vorhersagen der Wetterdienste
nicht konkret abzusehen ist, wie die Lage sein wird.
„Die Feuerwehr empfiehlt
bei Eintritt einer tatsächlich extremen Wetterlage mit Starkschneefällen
und/oder Glatteis allen Bürgern, die sich nicht zwingend im Freien aufhalten
bzw. nicht dringend verreisen müssen, möglichst zu Hause zu bleiben und
das Winterwetter aus sicherer Distanz in Ruhe zu genießen“, so Gero Droste
weiter.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz
und Katastrophenhilfe (BBK) emfiehlt darüberhinaus grundsätzlich, unabhängig
von den für das Wocheneende zu erwartenden Wetterereignissen, die privaten
Lebensmittelvorräte und notwendigen Medikamente zu Hause zu überprüfen
und ggf. so aufzufüllen, dass eine autarke Versorgung für die Familie für
drei bis vier Tage auch ohne größere Einkäufe und die Erwärmung von Speisen,
Getränken und Wasser auch durch eine stromunabhängige Wärmequelle (z.B.
Camping-Gaskocher) möglich ist.
Um bei einem Stromausfall
auch von wichtigen öffentlichen Informationen, wie Warndurchsagen etc.
nicht ganz abgeschnitten zu sein, empfiehlt das BBK, ein batteriebetriebenes
Radio in den Haushalten vorzuhalten oder in einer extremen Situation zumindest
regelmäßig Nachrichten über das ebenfalls netzunabhängige Autoradio zu
hören.
Weitere Hinweise zur Bevorratung
von Lebensmitteln und sonstigen nützlichen Gegenständen sowie zum Verhalten
in extremen Wettersituationen können Sie der Broschüre des BBK „Für den
Notfall vorgesorgt“ entnehmen.
Die Broschüre kann in Deutsch,
Türkisch und Englisch von der Internetseite der Feuerwehr www.feuerwehr.dortmund.de
herunter geladen werden.
Wichtige Hinweise zur Wetterentwicklung
können Sie der Internetseite des Deutschen Wetterdienstes entnehmen.
www.dwd.de
Kontakt: Michael
Meinders, Tel. 0231/ 50 - 2 27 45
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