Info-Nr.: 52, Ressort "Recht - Sicherheit - Ordnung"
   
Schneefall: Feuerwehr und Rettungsdienst sind vorbereitet! – Was können Sie tun?
 

Für das kommende Wochenende melden die Wetterdienste auch für das Dortmunder Stadtgebiet verstärkten Schneefall, der punktuell auch zu größeren Schneeverwehungen führen könnte. Durch die anhaltend niedrigen Temperaturen besteht vor allem in Wohn- und Nebenstraßen schon jetzt eine geschlossene Schneedecke, die teilweise vereist ist.

Wie auf die Waldbrandgefahr im Frühjahr und andere saisonale Ereignisse, ist die Feuerwehr auch auf die durch Schnee und Eis auftretenden Schwierigkeiten vorbereitet.

Vier zusätzliche Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug sind im Dienst und die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr werden bereits bei „kleineren“ Lagen als zusätzliches Einsatzmittel alarmiert, um die Kräfte der Berufsfeuerwehr möglichst schnell wieder aus dem Einsatz herauszulösen. Daneben wurden weitere taktische Maßnahmen ergriffen, um den besonderen Bedingungen gerecht zu werden.

Zwar hat die Anzahl der Einsätze im Brandschutz und Rettungsdienst bislang nicht zugenommen, doch kann auf Grund der Straßenverhältnisse nicht mit der normalen Geschwindigkeit gefahren werden. Auch die Wasserversorgung ist bei Brandeinsätzen auf Grund der Witterung teilweise erschwert. „Die Maßnahmen sollen sicherstellen, dass der Bürger auch bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen die gewohnte schnelle Hilfe erhält“, so Brandrat Gero Droste, stellvertretender Abteilungsleiter Einsatz.

Auch die Dortmunder Bürgerinnen und Bürger haben Möglichkeiten die Arbeit der Feuerwehr zu unterstützen und ihre private Vorsorge zu treffen. Dies gilt im besonderen Maße für das kommende Wochenende, da auch mit den Vorhersagen der Wetterdienste nicht konkret abzusehen ist, wie die Lage sein wird.

„Die Feuerwehr empfiehlt bei Eintritt einer tatsächlich extremen Wetterlage mit Starkschneefällen und/oder Glatteis allen Bürgern, die sich nicht zwingend im Freien aufhalten bzw. nicht dringend verreisen müssen, möglichst zu Hause zu bleiben und das Winterwetter aus sicherer Distanz in Ruhe zu genießen“, so Gero Droste weiter.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) emfiehlt darüberhinaus grundsätzlich, unabhängig von den für das Wocheneende zu erwartenden Wetterereignissen, die privaten Lebensmittelvorräte und notwendigen Medikamente zu Hause zu überprüfen und ggf. so aufzufüllen, dass eine autarke Versorgung für die Familie für drei bis vier Tage auch ohne größere Einkäufe und die Erwärmung von Speisen, Getränken und Wasser auch durch eine stromunabhängige Wärmequelle (z.B. Camping-Gaskocher) möglich ist. 

Um bei einem Stromausfall auch von wichtigen öffentlichen Informationen, wie Warndurchsagen etc. nicht ganz abgeschnitten zu sein, empfiehlt das BBK, ein batteriebetriebenes Radio in den Haushalten vorzuhalten oder in einer extremen Situation zumindest regelmäßig Nachrichten über das ebenfalls netzunabhängige Autoradio zu hören. 

Weitere Hinweise zur Bevorratung von Lebensmitteln und sonstigen nützlichen Gegenständen sowie zum Verhalten in extremen Wettersituationen können Sie der Broschüre des BBK „Für den Notfall vorgesorgt“ entnehmen. 

Die Broschüre kann in Deutsch, Türkisch und Englisch von der Internetseite der Feuerwehr www.feuerwehr.dortmund.de herunter geladen werden.

Wichtige Hinweise zur Wetterentwicklung können Sie der Internetseite des Deutschen Wetterdienstes entnehmen.

www.dwd.de
 
 
Städtischer Pressedienst, 08.01.2010 Wenn Sie diesen Text übernehmen möchten...
Kontakt: Michael Meinders, Tel. 0231/ 50 - 2 27 45
 
 

 

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8.1.10 PM Feuerwehr und Rettungsdienst.doc