Vorbeugung:
Stadt Dortmund baut BImSCH-Kataster über immissionsschutzrechtlich
genehmigte Betriebe auf
Der Verwaltungsvorstand hat
sich in der heutigen Sitzung (13.07.2010) erneut mit der PCB-Problematik
befasst. Dabei ging es heute weniger um die aktuellen PCB-Belastungen im
Umfeld der Firma Envio sondern mehr um die Frage, was man in Zukunft in
ähnlichen Situationen verbessern kann. Dazu hat der Verwaltungsvorstand
folgendes beschlossen:
Unter Federführung des
Umweltamtes wird eine Datenbank der immissionsschutzrechtlich genehmigten
Betriebe innerhalb des Stadtgebietes, von denen potentiell Gefahren für
Mitarbeiter, Anwohner und Umwelt ausgehen können, aufgebaut und gepflegt.
Diese Datenbank enthält alle Informationen, die erforderlich sind,
um vor möglichen Gefahren zu schützen. Dabei kann auf Informationen
zurückgegriffen werden, die beim Land, der Bezirksregierung und der
unteren Umweltschutzbehörde der Städte Bochum, Dortmund und Hagen
vorliegen.
Die Stadt Dortmund ergreift
gegenüber dem Land die politische Initiative, um sicherzustellen,
dass in Zukunft alle Betriebe dieser Art nach einem risikoadäquaten
System kontrolliert werden. Dieses Kontrollsystem soll durch unangemeldete
und angemeldete Kontrollen sowie regelmäßige Beprobungen Verstöße
gegen immissionsschutzrechtliche Regeln und Auflagen so weit wie möglich
verhindern. Weiterhin setzt sich die Stadt Dortmund dafür ein, dass
auch im Bereich des Arbeitsschutzes die Kontrollen unter Berücksichtigung
der jeweiligen Risiken verbessert werden.
Zudem wird unter Federführung
der Feuerwehr eine Kommunikations- und Kooperationsstruktur aufgebaut,
die in komplexen Situationen mit vielen beteiligten Behörden wie in
dem aktuellen Fall die Zusammenarbeit der beteiligten Stellen optimiert.
Kontakt: Hans-Joachim
Skupsch, Tel. 0231/ 50 - 2 56 77
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