Sparkasse
Dortmund fördert stadtteilbezogene Kulturarbeit
Seit dem Jahr 1993 fördert
die Sparkasse in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt stadtteilbezogene
Kulturprojekte. Im Jahr 2009 wurden in neun Stadtbezirken 32 kulturelle
Projekte mit insgesamt 55 Einzelveranstaltungen gefördert, die von ca.
15.000 Besuchern gesehen wurden. In drei Stadtbezirken (Hörde, Hombruch
und Innenstadt-Ost) wurden in diesem Jahr keine Veranstaltungen gefördert.
Diese Bezirke haben ihre Mittel aufgespart, um im Kulturhauptstadtjahr
2010 größere Veranstaltungen finanzieren zu können.
Zum Vergleich: Im Jahr 2008
wurden in zwölf Stadtbezirken 37 kulturelle Projekte mit insgesamt 56 Einzelveranstaltungen
gefördert, die von rund 37.000 Besuchern gesehen wurden. Dazu gehörten
auch stark besuchte Open-air- Veranstaltungen.
Bei den geförderten Aktivitäten
handelt es sich um eine breite Palette öffentlicher Auftritte kultureller
Gruppen, Ausstellungen, Kindertheateraufführungen in Stadtteilbibliotheken,
Lesungen, Auftritte Dortmunder Bands bei Stadtteilfesten, kulturelle Angebote
für Kinder und Jugendliche sowie Weihnachtskonzerte mit Dortmunder Chören
und Musikgruppen.
Die Vielfalt der geförderten
Veranstaltungen im Jahr 2009 zeigen einige Beispiele:
- die neue Jazzveranstaltung
„Jazz meets HipHop“ (Aplerbeck),
- Chorkonzert „Messias“ (Brackel),
- Alevitische Kulturtage
(Eving),
- Veranstaltungsreihe zum
Jubiläum in der Stadtteilbibliothek (Huckarde),
- das traditionelle Konzert
„Musik im Advent“ im Dietrich-Keuning-Haus
(Innenstadt-Nord),
- die Fortsetzung der Konzertreihe
im Blauen Salon im Schulte-Witten-Haus
(Innenstadt-West),
- Puppentheateraufführungen
in der Bücherei Marten (Lütgendortmund),
- das Open-Air-Jugendfestival
der ev. Noah-Kirchengemeinde (Mengede),
- das Kulturprogramm im Rahmen
des Dorffestes in Husen (Scharnhorst).
Für das Jahr 2010 hat
die Sparkasse wieder Mittel für dieses Förderprogramm zur Verfügung gestellt.
Jeder Stadtbezirk erhält, wie bereits im Vorjahr, 3.000 Euro für künstlerisch-kulturelle
Projekte, die im wesentlichen auf den Stadtbezirk beschränkt sind, Aktivitäten
im Sinne eines Grundangebotes darstellen, der Förderung von Vereinen, Initiativen,
Gruppen und Künstler/innen dienen und kulturelle Veranstaltungsorte in
den Stadtbezirken beleben. Über die konkrete Verwendung der Mittel entscheidet
die Bezirksvertretung.
Interkulturelle Projekte
Zum dritten Mal hat die Sparkasse
Dortmund im Jahr 2009 1.000 Euro pro Stadtbezirk zur Verfügung gestellt,
die künstlerische und kulturelle Vorhaben ermöglichen sollen, die den Austausch
zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft oder Nationalität
unterstützen. Sie sollen möglichst von mehreren Partnern im Stadtbezirk
gemeinsam vorbereitet werden und möglichst zweisprachig oder in deutscher
Sprache durchgeführt werden. Diese Förderung steht in Zusammenhang mit
dem im Juni 2006 vom Rat der Stadt Dortmund verabschiedeten „Handlungskonzept
Interkultur“.
Entsprechende Projekte wurden
in den Bezirken Eving, Huckarde, Innenstadt- Nord und Scharnhorst realisiert.
Projekte in der Innenstadt-Ost und -West sind geplant und bewilligt, finden
aber erst 2010 statt.
Kindertheater
Kulturelle Akzente setzten
das Kulturbüro und die Sparkasse ebenfalls in den Schulen der Stadtbezirke:
Die 1992 begonnene Reihe „Kindertheater in den
Schulen“ wurde auch
im Jahr 2009 fortgesetzt. Vier professionelle Kindertheaterensembles wurden
in Kooperation mit dem NRW-Kultursekretariat zu zwölf Auftritten in sechs
Dortmunder Schulen eingeladen. Beteiligt waren die Gesamtschule Scharnhorst
(Scharnhorst), die Erich-Kästner-Grundschule (Brackel), die Regenbogengrundschule
(Mengede), die Hangeney-Grundschule (Huckarde), die Gerhardt-Hauptmann-Grundschule
(Aplerbeck) sowie die Friedensgrundschule (Lütgendortmund). Rund 1.400
Kinder besuchten die Veranstaltungen.
Seit Jahren stark nachgefragt
wird die Reihe „Kindertheater vor Ort“, die anspruchsvolles Kindertheater
in Einrichtungen der Stadtbezirke präsentiert. Vier vom Kulturbüro ausgewählte
Kindertheatergruppen wurden zu 25 Veranstaltungen in die Dortmunder Stadtbezirke
eingeladen, wo sie vor rund 2.300 Kindern und Jugendlichen gastierten.
Spielorte waren unter anderem Jugendfreizeitstätten, Stadtteilbibliotheken,
Kindertagesstätten und Stadtfeste.
Kontakt: Dagmar
Papajewski, Tel. 0231/ 50 - 2 43 56
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