Pogadl:
Es gibt weder Führungsdilemma noch Machtvakuum - Erste Gespräche
mit Personalrat sind längst vereinbart
Erstaunt reagiert Stadtdirektor
Siegfried Pogadl auf die im jüngsten „Sonder-EinBlick“ geäußerten
Wahrnehmungen des Personalrates hinsichtlich der Befugnisse des Dienststellenleiters
und der Zusammenarbeit mit der Personalvertretung. Weder gebe es ein „Führungsdilemma“
an der Spitze der Verwaltung noch Unklarheiten über die Kompetenzen
des Stadtdirektors in der gegenwärtigen Übergangssituation. Pogadl
erinnert daran, dass der Rat der Stadt im Oktober vergangenen Jahres beschlossen
habe, die Personalverwaltung bis auf weiteres dem Dezernat des Oberbürgermeisters
zuzuschlagen. „Diese Aufgaben sind nun nahtlos und im Verhältnis 1:1
vom Oberbürgermeister auf mich übergegangen und werden von mir
in Zusammenarbeit mit dem Personalamt auch genauso wahrgenommen. Insoweit
bin ich im Rahmen der gesetzlichen Regelungen uneingeschränkt handlungsfähig.“
Auch dass der Personalrat
auf klare und verbindliche Aussagen zur Zusammenarbeit in der Übergangsphase
warte, ist laut Pogadl nicht so recht nachvollziehbar: „Am 19. Januar habe
ich die Aufgaben übernommen und bereits am 21. Januar hat mein Büro
mit der Geschäftsführung des Personalrates den 5. Februar als
Termin für das anstehende Monatsgespräch vereinbart.“ Genau so
sicher könne sich der Personalrat darauf verlassen, dass die vorgeschriebenen
Vierteljahresgespräche turnus- und termingerecht stattfinden werden.
„Und wenn es außer der Reihe Gesprächsbedarf geben sollte“,
ergänzt Pogadl, „steht mein Büro dem Personalrat nach Ankündigung
auch kurzfristig offen.“
Kontakt: Udo
Bullerdieck, Tel. 0231/ 50 - 2 53 47
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