Info-Nr.: 150, Ressort "Finanzen - Organisation - Personal - Statistik"
   
Pogadl: Es gibt weder Führungsdilemma noch Machtvakuum - Erste Gespräche mit Personalrat sind längst vereinbart 
 

Erstaunt reagiert Stadtdirektor Siegfried Pogadl auf die im jüngsten „Sonder-EinBlick“ geäußerten Wahrnehmungen des Personalrates hinsichtlich der Befugnisse des Dienststellenleiters und der Zusammenarbeit mit der Personalvertretung. Weder gebe es ein „Führungsdilemma“ an der Spitze der Verwaltung noch Unklarheiten über die Kompetenzen des Stadtdirektors in der gegenwärtigen Übergangssituation. Pogadl erinnert daran, dass der Rat der Stadt im Oktober vergangenen Jahres beschlossen habe, die Personalverwaltung bis auf weiteres dem Dezernat des Oberbürgermeisters zuzuschlagen. „Diese Aufgaben sind nun nahtlos und im Verhältnis 1:1 vom Oberbürgermeister auf mich übergegangen und werden von mir in Zusammenarbeit mit dem Personalamt auch genauso wahrgenommen. Insoweit bin ich im Rahmen der gesetzlichen Regelungen uneingeschränkt handlungsfähig.“

Auch dass der Personalrat auf klare und verbindliche Aussagen zur Zusammenarbeit in der Übergangsphase warte, ist laut Pogadl nicht so recht nachvollziehbar: „Am 19. Januar habe ich die Aufgaben übernommen und bereits am 21. Januar hat mein Büro mit der Geschäftsführung des Personalrates den 5. Februar als Termin für das anstehende Monatsgespräch vereinbart.“ Genau so sicher könne sich der Personalrat darauf verlassen, dass die vorgeschriebenen Vierteljahresgespräche turnus- und termingerecht stattfinden werden. „Und wenn es außer der Reihe Gesprächsbedarf geben sollte“, ergänzt Pogadl, „steht mein Büro dem Personalrat nach Ankündigung auch kurzfristig offen.“ 
 
 
Städtischer Pressedienst, 26.01.2010 Wenn Sie diesen Text übernehmen möchten...
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