Dortmund:
PCB im Kanalwasser durchgängig unterhalb der Bestimmungsgrenze
Im Auftrag des städt.
Umweltamtes hat das Labor Wessling GmbH aus Bochum am vergangenen Dienstag,
15. Juni 2010, Proben aus dem Hafenbecken entnommen und einer PCB-Analytik
unterzogen. Die Probeentnahmestellen waren am nördlichen Ende des
Schmiedinghafens und im Bereich der Badestelle am Fredenbaum, südlich
des Leistungszentrums für Ruderer. Inzwischen liegen die Analyseergebnisse
vor. Erfreulicherweise sind die beiden Wasserproben aus dem Kanal-/Hafenbecken
unauffällig ausgefallen.
Zum Vergleich: Der sogenannte
„Geringfügigkeitsschwellenwert“ der LAWA (Länderarbeitsgemeinschaft
Wasser) für die 6 PCB nach Ballschmiter im Grundwasser liegt bei 0,01
µg/l. Die vom Labor verwandte Bestimmungsgrenze für
PCB - die durchgängig unterschritten wurde - liegt bei 0,003 µg/l
und ist somit deutlich niedriger. Beim Hafenwasser handelt es sich zwar
nicht direkt um Grundwasser, jedoch kann der benannte Schwellenwert der
LAWA hilfsweise gut als Orientierung für das Vorhandensein einer etwaigen
Beaufschlagung des Hafenwassers mit PCB genutzt werden.
Kurzum: Mit den vorgelegten
Befunden des Labors Wessling konnte keine Anreicherung von PCB im Hafenwasser
nachgewiesen werden.
Kontakt: Hans-Joachim
Skupsch, Tel. 0231/ 50 - 2 56 77
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