Info-Nr.: 1228, Ressort "Umwelt - Grünflächen"
   
Dortmund: PCB im Kanalwasser durchgängig unterhalb der Bestimmungsgrenze
 

Im Auftrag des städt. Umweltamtes hat das Labor Wessling GmbH aus Bochum am vergangenen Dienstag, 15. Juni 2010, Proben aus dem Hafenbecken entnommen und einer PCB-Analytik unterzogen. Die Probeentnahmestellen waren am nördlichen Ende des Schmiedinghafens und im Bereich der Badestelle am Fredenbaum, südlich des Leistungszentrums für Ruderer. Inzwischen liegen die Analyseergebnisse vor. Erfreulicherweise sind die beiden Wasserproben aus dem Kanal-/Hafenbecken unauffällig ausgefallen. 

Zum Vergleich: Der sogenannte „Geringfügigkeitsschwellenwert“ der LAWA (Länderarbeitsgemeinschaft Wasser) für die 6 PCB nach Ballschmiter im Grundwasser liegt bei 0,01 µg/l. Die vom Labor verwandte Bestimmungsgrenze für PCB - die durchgängig unterschritten wurde - liegt bei 0,003 µg/l und ist somit deutlich niedriger. Beim Hafenwasser handelt es sich zwar nicht direkt um Grundwasser, jedoch kann der benannte Schwellenwert der LAWA hilfsweise gut als Orientierung für das Vorhandensein einer etwaigen Beaufschlagung des Hafenwassers mit PCB genutzt werden.

Kurzum: Mit den vorgelegten Befunden des Labors Wessling konnte keine Anreicherung von PCB im Hafenwasser nachgewiesen werden. 
 
 
Städtischer Pressedienst, 22.06.2010 Wenn Sie diesen Text übernehmen möchten...
Kontakt: Hans-Joachim Skupsch, Tel. 0231/ 50 - 2 56 77
 
 

 

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22.6.10, PM zu PCB im Hafenwasser.doc
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100618_Prüfbericht Wasserproben_Do-Hafen.pdf