Info-Nr.: 1252, Ressort "Stadtentwicklung - Hoch- und Tiefbau - Verkehr"
   
Der PHOENIX See auf der Zielgeraden: Stadt will Eigentum 2013 übernehmen 
 

Neun Jahre nach Schließung der Hermannshütte in Dortmund-Hörde geht im Herbst 2010 an gleicher Stelle der PHOENIX See mit Beginn der Flutung in Betrieb. 

Anfang 2013, wenn sich der See zu einem authentischen Gewässersystem entwickelt hat, wird das Eigentum am PHOENIX See auf die Stadt übertragen, die bereits mit Beginn der Flutung die dauerhafte Bewirtschaftung des Sees übernimmt. Bis zur endgültigen Eigentumsübertragung im Jahre 2013 tut sie dies im Rahmen einer Geschäftsbesorgung für DSW21. Für die Eigentumsübertragung des Sees zahlt die Stadt Dortmund einen Restkaufpreis von 18 Millionen Euro, für notwendige Betriebseinrichtungen, insbesondere für eine Phosphateliminationsanlage und einen Rettungs- und Betriebsstützpunkt weitere 4,8 Millionen Euro. Aktuell wird der Haushalt dadurch nicht belastet; ab 2013 sind haushaltsverträgliche Ratenzahlungen vorgesehen.

Das sind die Eckpunkte, die DSW21 und Stadt Dortmund in den kommenden Wochen verbindlich vereinbaren wollen und nun den politischen Gremien der Stadt - beginnend heute im Finanzausschuss - zur Beschlussfassung vorliegen.

Damit ist eines der größten Infrastrukturprojekte in der Stadt Dortmund auf die Zielgerade gebracht worden. Der PHOENIX See steht wie kaum ein anderes Projekt für die erfolgreiche Bewältigung grundlegender Veränderungen der Wirtschafts- und Stadtstruktur der letzten Jahrzehnte. „ Der PHOENIX See zeigt, dass eine Stadt auch in schwierigen Zeiten Stadtentwicklung gestalten kann. Hier wurde Zukunftssicherung pur betrieben. PHOENIX ist eine Investition für Arbeitsplätze, Einwohnerzuwachs und nachhaltige Sicherung der Finanzstärke dieser Stadt“, so Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Wie wichtig dies sei, zeige die derzeitige Situation des Haushaltes der Stadt Dortmund.

DSW21-Vorstandsvorsitzender Guntram Pehlke: „Wir freuen uns, dass wir dieses zukunftsweisende Projekt für die Stadt Dortmund entwickeln dürfen. Wir haben uns wie bei den anderen städtebaulichen Projekten gerne dieser Verantwortung gestellt und damit einen weiteren Meilenstein auf einem ehrgeizigen Weg gesetzt.“ 

Die Anbindung des Erschließungsgebiets PHOENIX See an das umliegende Straßennetz soll parallel in einer gesonderten Vorlage an den Rat ebenfalls auf den Weg gebracht werden.
 
 
Städtischer Pressedienst, 25.06.2010 Wenn Sie diesen Text übernehmen möchten...
Kontakt: Udo Bullerdieck, Tel. 0231/ 50 - 2 53 47
 
 

 

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