Der
PHOENIX See auf der Zielgeraden: Stadt will Eigentum 2013 übernehmen
Neun Jahre nach Schließung
der Hermannshütte in Dortmund-Hörde geht im Herbst 2010 an gleicher
Stelle der PHOENIX See mit Beginn der Flutung in Betrieb.
Anfang 2013, wenn sich der
See zu einem authentischen Gewässersystem entwickelt hat, wird das
Eigentum am PHOENIX See auf die Stadt übertragen, die bereits mit
Beginn der Flutung die dauerhafte Bewirtschaftung des Sees übernimmt.
Bis zur endgültigen Eigentumsübertragung im Jahre 2013 tut sie
dies im Rahmen einer Geschäftsbesorgung für DSW21. Für die
Eigentumsübertragung des Sees zahlt die Stadt Dortmund einen Restkaufpreis
von 18 Millionen Euro, für notwendige Betriebseinrichtungen, insbesondere
für eine Phosphateliminationsanlage und einen Rettungs- und Betriebsstützpunkt
weitere 4,8 Millionen Euro. Aktuell wird der Haushalt dadurch nicht belastet;
ab 2013 sind haushaltsverträgliche Ratenzahlungen vorgesehen.
Das sind die Eckpunkte, die
DSW21 und Stadt Dortmund in den kommenden Wochen verbindlich vereinbaren
wollen und nun den politischen Gremien der Stadt - beginnend heute im Finanzausschuss
- zur Beschlussfassung vorliegen.
Damit ist eines der größten
Infrastrukturprojekte in der Stadt Dortmund auf die Zielgerade gebracht
worden. Der PHOENIX See steht wie kaum ein anderes Projekt für die
erfolgreiche Bewältigung grundlegender Veränderungen der Wirtschafts-
und Stadtstruktur der letzten Jahrzehnte. „ Der PHOENIX See zeigt, dass
eine Stadt auch in schwierigen Zeiten Stadtentwicklung gestalten kann.
Hier wurde Zukunftssicherung pur betrieben. PHOENIX ist eine Investition
für Arbeitsplätze, Einwohnerzuwachs und nachhaltige Sicherung
der Finanzstärke dieser Stadt“, so Oberbürgermeister Ullrich
Sierau. Wie wichtig dies sei, zeige die derzeitige Situation des Haushaltes
der Stadt Dortmund.
DSW21-Vorstandsvorsitzender
Guntram Pehlke: „Wir freuen uns, dass wir dieses zukunftsweisende Projekt
für die Stadt Dortmund entwickeln dürfen. Wir haben uns wie bei
den anderen städtebaulichen Projekten gerne dieser Verantwortung gestellt
und damit einen weiteren Meilenstein auf einem ehrgeizigen Weg gesetzt.“
Die Anbindung des Erschließungsgebiets
PHOENIX See an das umliegende Straßennetz soll parallel in einer
gesonderten Vorlage an den Rat ebenfalls auf den Weg gebracht werden.
Kontakt: Udo
Bullerdieck, Tel. 0231/ 50 - 2 53 47
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