Wirtschaftsbericht
Dortmund zeigt: Robuste Wirtschaftsstruktur mit erfreulichen Entwicklungen
für das Jahr 2009
Die Branchenentwicklung
am Wirtschaftsstandort Dortmund ist auch im Krisenjahr 2009 trotz schwieriger
Lage überwiegend positiv verlaufen. Zu diesem Ergebnis gelangt der
Wirtschaftsbericht 2010 der Wirtschaftsförderung Dortmund.
Mit berechtigter Skepsis
wurde auch in Dortmund der Start in das Jahr 2009 begleitet. Unsicherheit
kennzeichnete die Erwartungen, deren Bandbreite von Schreckenszenarien
bis ausgeprägtem Optimismus reichten. „Der Blick auf das abgelaufene
Jahr gibt denjenigen Recht, die auf gewachsene Dortmunder Stärken
vertraut haben,“ so Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung
Dortmund.
Die konsequente Sicherung
und der Ausbau der industriellen Produktion sollen mit der Nutzung der
ökonomischen und gesellschaftlichen Vielfalt die Attraktivität
des Standortes für die Wirtschaft und die hier arbeitenden und lebenden
Menschen kontinuierlich steigern. Wichtige Indikatoren wie beispielsweise
Unternehmensentwicklung, Investitionen oder Beschäftigtenentwicklung
erwiesen sich über das Gesamtjahr gesehen als positiv. So wird die
wirtschaftliche Dynamik der heimischen Unternehmen gerade in einer der
wohl erfreulichsten Meldungen über den Dortmunder Arbeitsmarkt in
2009 abgebildet: Die durchschnittliche Arbeitslosenquote war gegenüber
dem Vorjahr nochmals leicht rückläufig und sank binnen Jahresfrist
auf 13,2 %, dem seit Jahren niedrigsten Wert. Diese Entwicklung ging einher
mit einem Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse.
Diese sind gegenüber 2008 von 194.965 nochmals auf 198.500 gestiegen.
Auch die Anzahl aller Erwerbstätigen ist nach Angaben von IT.NRW (ehemals
Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik, Nordrhein-Westfalen)
am Standort von 290.100 auf 293.100 erneut angestiegen.
Auf dieser Entwicklung aufbauend
wird die Wirtschaftsförderung Dortmund verstärkt auf Projekte
setzen, die einen weiteren Ausbau der besonderen Kompetenzen vieler Dortmunder
etablierter und auch junger Unternehmen im Bereich der zukunftsorientierten
Querschnittstechnologien unterstützen. Gerade mit der konsequenten
Ausrichtung dieser Unternehmen auf ihre jeweiligen Kundenbranchen in zukunftsträchtigen
Absatzmärkten wird die heimische Innovationskraft weiter gestärkt
werden können. „Das Netzwerk ´Der Innovationsstandort´
ist der lebendige Beweis dafür, dass die Kooperation zwischen Wissenschaft
und Wirtschaft und innerhalb der Region gut funktioniert,“ so Udo Mager
abschießend.
ANHANG:
Ergebnisse des Wirtschaftsberichtes
Dortmund für ausgewählte Bereiche
IT-Branche
Die Dortmunder IT-Branche
konnte sich im Jahr 2009 im nationalen Wettbewerb gut behaupten. In der
Branche der Informationstechnologien wurden am Standort Dortmund 819 Unternehmen
gezählt, ein Anstieg um 19 Unternehmen gegenüber dem Vorjahr.
Eine wesentliche Ursache für dieses relativ geringe Unternehmenswachstum
ist unter anderem auf die derzeit unsichere gesamtwirtschaftliche Lage
und damit den Auslastungsgrad in Bestands-unternehmen zurück zu führen.
Die 819 Unternehmen beschäftigten in 2009 insgesamt 12.811 Personen,
damit ist die Zahl der Beschäftigten im Vorjahresvergleich in der
Gesamtbranche um 111 gestiegen. Dieser Beschäftigungszuwachs ist vorrangig
auf Unternehmen zurück-zuführen, die in den Geschäftsfeldern
Software und IT-Dienstleistungen tätig sind.
Logistikbranche
Zum Logistik-Cluster Dortmund
gehörten im Jahr 2009 insgesamt 860 Unternehmen, 29 mehr als 2008.
Im Kernbereich der Logistik wurden 2009 insgesamt 13.836 Erwerbstätige
erfasst. Die Logistikzentren des Großhandels zählten 9.904 Beschäftigte,
der Bereich Dienstleister und Industrie für Logistik vermeldete 2.576
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit den insgesamt 26.316 Beschäftigten
ist im Vergleich zum Vorjahr ein moderates Wachstum um 0,7 % zu verzeichnen.
Ergänzend sei hierzu festgestellt, dass ein erheblicher Teil der Unternehmen
im Bereich Logistik saisonal auf Personal von Zeitarbeitsfirmen zurückgreift.
Nach Einschätzung von Branchenexperten kann dieser Anteil in Spitzenzeiten
bis zu 20 % der Beschäftigten ausmachen, der jedoch in der Statistik
anderen Branchen zugeordnet ist.
Mikro- und Nanotechnologie
(MST-Branche)
Durch gezielte branchenspezifische
Aktivitäten sowie die Ausweitung auf die Bereiche neue Materialien/Werkstoffe
wurde Dortmunds bundesweiter Ruf als exzellenter Standort für Mikro-
und Nanotechnologieunternehmen weiter ausgebaut. Im MST-Cluster waren zum
Jahresende in Dortmund insgesamt 2.305 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
beschäftigt. Das ausgewiesene Beschäftigungswachstum von rund
1,4 % (31 Beschäftigte) ist auf den stabil gebliebenen Unternehmensbesatz
(45) zurück zu führen. 42,9 % der Unternehmen gehen auch für
2010 von einer steigenden Beschäftigtenzahl aus.
Biotechnologie
Am Standort Dortmund sind
in den identifizierten Biotechnologieunternehmen 257 Beschäftigte
tätig, ein Zuwachs von 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber
2008. Das ausgewiesene Beschäftigungswachstum ergibt sich sowohl aus
Unternehmensneu-gründungen wie aus Unternehmensansiedlungen. Mit 6
zusätzlichen Unternehmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum weist
die Branche jetzt insgesamt 28 Unternehmen aus. Zu den Gesamtbeschäftigten
in diesem Cluster sind des weiteren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der verschiedenen Forschungseinrichtungen hinzuzurechnen. In den renommierten
Instituten am Standort, den entsprechenden Fachbereichen an der Technischen
Universität Dortmund und im BioMedizinZentrumDortmund sind insgesamt
über 800 hochqualifizierte Fachkräfte tätig.
Etablierte Branchen
Der Wirtschaftsbericht beleuchtet
eine Auswahl etablierter Wirtschaftsbereiche aus den so genannten Kernbranchen,
die das Rückgrat der Dortmunder Wirtschaft bilden. Einen Gewinn bei
den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen
meldeten die unter-nehmensnahen Dienstleister mit 128 neu aufgebauten Arbeitsplätzen
(Gesamt 14.862) und die Gesundheitswirtschaft mit einem Zuwachs von 627
auf 31.106 sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnissen. Die
Produktionswirtschaft hat nach Jahren eines kräftigen Beschäftigungsaufbaus
einen moderaten Zuwachs verzeichnet. Mit 31 neuen Beschäftigungs-verhältnissen
umfasst der Produktions-Dienstleistungsverbund insgesamt 26.931 sozial-versicherungspflichtige
Stellen. Dies zeigt jedoch deutlich, dass die heimische Produktions- wirtschaft
im globalen Wettbewerb gut aufgestellt ist und auch in Zeiten einer schwierigen
konjunkturellen Lage einen Stellenabbau weitgehend vermeiden konnte.
Der Gesamthandel (Einzelhandel
und Großhandel) ist um knapp 713 sozialversicherungs-pflichtige Stellen
auf 29.932 gewachsen. Der Einzelhandel verzeichnet hiervon 16.346 Stellen.
4.410 Menschen arbeiteten im letzten Jahr sozialversicherungspflichtig
in den Betrieben des Dortmunder Hotel- und Gaststättengewerbes. Davon
waren 887 (Minus 44) in der Hotellerie und 3.523 im Gastgewerbe (Minus
139) beschäftigt.
Die Dortmunder Versicherungsbranche
vermeldet einen leichten Beschäftigungsgewinn von 105 sozialversicherungspflichtigen
Stellen auf nunmehr 6.535 Stellen. Die Finanzwirtschaft hingegen verzeichnet
einen entsprechenden Rückgang (Minus 102 Stellen) auf nunmehr 4.770
Beschäftigungsverhältnisse. Die Personalrückgänge sind
in diesem Sektor wesentlich auf die Umstrukturierungsprozesse innerhalb
der Branche zurück zu führen, die oftmals mit Standortverlagerungen
einhergehen.
Die Dortmunder Kultur- und
Kreativwirtschaft ist mit nunmehr 5.209 sozialversicherungs-pflichtig Beschäftigten
(Plus 171) weiter auf Wachstumskurs. Neben diesen Beschäftigten sind
in diesem Wirtschaftszweig rund 1.600 Selbständige und Unternehmer/innen
tätig.
Gründungsgeschehen
in Dortmund
Die Wirtschaftsförderung
Dortmund leistet mit der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund und der
Handwerkskammer Dortmund vor allem in den Starter-Centern einen erheblichen
Beitrag zur Förderung der Gründungskultur in Dortmund und der
Region. Dort werden seit 2007 die Aufgaben eines zertifizierten STARTERCENTER
NRW als einheitlicher Ansprechpartner für alle Fragen und Unterstützungen
im Rahmen von Unternehmensgründungen wahrgenommen. Im Jahr 2009 wurden
durch das STARTERCENTER NRW bei der Wirtschaftsförderung Dortmund
268 Erstinformationen und 343 Beratungsgespräche durchgeführt.
Der Erfolg der Intensivberatungen wird durch eine regelmäßige
Evaluation zum Stand der jeweiligen Unternehmensgründung nachgehalten.
Ein Beleg für die ausgeprägte Gründungskultur findet sich
unter anderem in den Ergebnissen eines Langzeitvergleichs des Regionenrankings,
das durch das Institut für Mittelstands-forschung Bonn (IfM) durchgeführt
wird. Hier belegt Dortmund einen Spitzenplatz. Das Ranking stellt jedes
Jahr das Klima für Selbständigkeit in 439 Kreisen und kreisfreien
Städten Deutschlands dar. Im aktuellen Regionenranking für 2008
hat sich Dortmund zwischen 2000 und 2008 vom 365. auf den 80. Rang vorgearbeitet.
Damit liegt Dortmund deutlich vor anderen Ruhrgebietsstädten wie Essen
(Platz 91), Oberhausen (252), Duisburg (165) oder Gelsenkirchen (307) und
nimmt im Ruhrgebiet damit einen guten Platz ein.
Einen wesentliche Beitrag
zum Gründungsgeschehen leistet die Wirtschaftsförderung Dortmund
als einziger Veranstalter von Gründungswettbewerben, dessen Qualitäts-managementsystem
nach ISO 9001 zertifiziert ist, mit ihren überregional ausgerichteten
Gründungswettbewerben start2grow. Seit 2001 wurden mittlerweile 27
Wettbewerbe durchgeführt, aus denen 617 Unternehmensgründungen
hervor gegangen sind. Diese hatten zum Stichtag 31.12.09 insgesamt 3.085
Arbeitsplätze. 271 Unternehmen gründeten in Dortmund und verfügten
zum Stichtag über insgesamt 1.158 Arbeitsplätze. Von den 617
gegründeten Unternehmen waren 2009 noch 489 Unternehmen am Markt.
Daraus ergibt sich eine Nachhaltigkeitsquote von 79%.
Standortentwicklung /
Zukunftsstandorte
Bei der Weiterentwicklung
der Wirtschaftsflächen in Dortmund stehen nach wie vor die Wiederinwertsetzung
von industriellen Brachflächen und die Entwicklung von Standorten
mit spezifischen Nutzungsprofilen im Vordergrund. So hat die Entwicklung
der Flächen PHOENIX und Westfalenhütte im Jahr 2009 wesentliche
Fortschritte beim Bau und bei der Vermarktung erfahren. Die Erschließungs-
und Herrichtungsarbeiten des High-Tech-Standorts PHOENIX West wurden zwischenzeitlich
im Wesentlichen abgeschlossen. Zwei Betriebsgebäude wurden fertig
gestellt und ein weiteres befindet sich im Bau. Am PHOENIX See gehen die
Erschließungsarbeiten planmäßig voran. Die Vermarktung
der Baugrundstücke wurde zeitgleich mit der Eröffnung des Vermarktungsbüros
an der Faßstraße begonnen. Als erstes wurde bereits ein Grundstück
für die Firmenzentrale des Dortmunder Bauunternehmens Freundlieb veräußert.
Mit der Flutung des Sees wird im Herbst 2010 gerechnet. Auch die Marketingaktivitäten
wurden gezielt fortgesetzt. So wurde erneut auf den Immobilienmessen MIPIM
in Cannes und der EXPO REAL in München sowie auf der Hannover Messe
im Umfeld des Mikro- und Nanotechnologieclusters der Zukunftsstandort PHOENIX
präsentiert. Flankiert wurden diese Maßnahmen durch eigene Veranstaltungen
wie dem „Standortdialog PHOENIX West 2009“ sowie der Präsenz bei zahlreichen
weiteren Anlässen.
Auf der Westfalenhütte
werden bereits gut die Hälfte der brachliegenden Flächen entwickelt.
Auf Grundlage des Rahmenplans wurden die Aufstellungsbeschlüsse, die
Bürgeranhörungen und die Beteiligung der Träger der öffentlichen
Belange durchgeführt. Der Markt hat das Angebot, auf der Westfalenhütte
einen qualifizierten Logistikstandort zu entwickeln, bereits angenommen.
Das Jahr 2009 stand auch
in Dortmund unter dem Stern des aufkommenden Kulturhauptstadtjahres 2010.
Während das Dortmunder U umgebaut wurde, um spätestens im Mai
2010 seine Eröffnung als Kulturzentrum und kreativwirtschaftlicher
Impulsgeber zu feiern, wurde im benachbarten Quartier Rheinische Straße
ein Quartiersmanagement geschaffen, dass die Bestandspotentiale für
die Ansiedlung kreativwirtschaftlicher Betriebe im Stadtteil fördern
soll.
Im Frühjahr 2009 wurde
das Büroprojekt Quartier Z im TechnologieParkDortmund mit 2.600 m²
Nutzfläche von dem Investor FREUNDLIEB fertiggestellt. Die Pläne
für das Quartier Z stammten aus dem Büro für Architektur
& Planung Hetschold Sunder GbR. Am 15. Juni 2009 wurde der vierte Erweiterungsbau
des BioMedizinZentrums (BMZ) in Betrieb genommen. Die Gesamtfläche
des BMZ erweiterte sich dadurch auf mehr als 14.000 m². Die Flächen
werden an junge Unternehmen aus den zukunftsträchtigen Bereichen Bio-
und Medizin-IT vergeben. Ein weiterer Bauabschnitt ist bereits in Planung.
In einem Baufeld entlang der Brennaborstraße plant ein Investor auf
einem 7.000 m² großen Grundstück zudem einen neuen Bürokomplex.
Menschen & Kompetenzen
Das im Jahr 2008 gegründete
Kinder- und Jugendtechnologiezentrum - KITZ.do – spricht bereits Kinder
in Kindergärten und Grundschulen an, um sie über technisch- naturwissen-schaftliche
Phänomene sehr frühzeitig an die so genannten MINT-Fächer
(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) Themen heranzuführen.
Im weiteren Verlauf der Bildungskette erreicht es alle Schulformen – von
der Förderschule bis zum Gymnasium. Es bietet Praktika an und betreut
Jugend-forscht-Gruppen. Das KITZ.do erreichte schon im ersten Jahr nach
Eröffnung des Schülerlabors fast 5.000 Kinder und Jugendliche
und befindet sich damit deutlich über dem bundesdeutschen Mittel von
rund 3.000 Nutzern. Es hat inzwischen sieben feste Kooperationsschulen
und ist bis zum Jahresende 2010 schon fast ausgebucht.
83 Auszubildende im Bereich
der Informationstechnologien haben beim Wettbewerb „Junior of the Year“
– JOY ihre Fachkenntnisse unter Beweis gestellt. Zwei Auszubildende der
DSW 21 siegten im Gruppenwettbewerb mit der Entwicklung einer Software,
dank derer ältere Programme zur Wartung von Straßenbahnen abgelöst
werden können und diese nunmehr produktiver durchgeführt werden
kann. JOY intensiviert nicht nur den Austausch zwischen Auszubildenden,
Ausbildern und Berufskollegs, sondern motiviert auch Unternehmen, die bislang
noch nicht ausbilden, in die aktive Nachwuchsförderung einzusteigen.
Zum achten Mal wurde dieser Wettbewerb 2009 durchgeführt. Einzeln
oder im Team entwickeln die Teilnehmer/innen kreative Projekte. Nachdem
2008 die Teilnahme leicht rückläufig war, konnte 2009 durch eine
Intensivierung der Werbemaßnahmen die Zahl der Teilnehmer/innen insbesondere
bei Einzelbeiträgen von 5 auf 28 gesteigert werden. 33 Unternehmen
begleiteten ihre Auszubildenden bei JOY, 7 mehr als im Vorjahr.
Auf der JobTec, der Ausbildungs-
und Studienmesse für Neue Technologien informierte die Wirtschaftsförderung
am 11.November 1.200 Schülerinnen und Schüler über das breite
Spektrum der beruflichen Perspektiven in den Bereichen Mikrotechnik, Informations-technologie,
Produktionswirtschaft und Logistik. Rund 60 Unternehmen, Institutionen
und Hochschulen präsentierten sich im Dortmunder CineStar und führten
intensive Beratungs-gesprächen mit dem Nachwuchs. Um das Thema Berufsorientierung
bei Unternehmen und Schüler/innen für moderne Ausbildungsberufe
nachhaltig abzusichern, wurden mehrere Projektanträge beim Bundesministerium
für Bildung und Forschung sowie bei der Agentur für Arbeit gestellt.
Einen positiven Bescheid gab es im Mai 2009 von der Agentur für Arbeit
im Rahmen des Programms „Vertiefte Berufsorientierung“. Nach einem Ausschreibungs-verfahren
zur Suche eines Projektträgers entstand zum Jahresende das Projekt
„Jobtec – Motor für Deine Zukunft“, das neben der Schülermesse
mehrere Pakete zur Berufsorientierung in den Neuen Technologien und in
enger Kooperation mit der Wirtschaft umfasst.
Ausblick
Die Folgewirkungen der wirtschaftlich-konjunkturellen
Entwicklung der Jahre 2008/2009 werden auch in Dortmund weiter spürbar
sein. Allerdings ist davon auszugehen, dass eine global verlaufende Negativentwicklung
am Standort weniger ausgeprägt sein dürfte als in Vergleichsregionen.
Die Branchenentwicklung am Wirtschaftsstandort Dortmund ist im Krisenjahr
2009 noch überwiegend positiv verlaufen. Das robuste Fundament der
lokalen und mittelständisch geprägten Wirtschaft zeigt sich unter
anderem in dem engen und technologisch getriebenen Verbund von Industrie
und Dienstleistung. Dieser breite Dortmunder Branchenmix lässt daher
ein gutes Maß an Optimismus für die Zukunft zu.
Kontakt: Pascal
Ledune, Tel. 0231/ 50 - 2 92 00
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