Info-Nr.: 685, Ressort "Wirtschaft - Liegenschaften"
   
Wirtschaftsbericht Dortmund zeigt: Robuste Wirtschaftsstruktur mit erfreulichen Entwicklungen für das Jahr 2009
 

Die Branchenentwicklung am Wirtschaftsstandort Dortmund ist auch im Krisenjahr 2009 trotz schwieriger Lage überwiegend positiv verlaufen. Zu diesem Ergebnis gelangt der Wirtschaftsbericht 2010 der Wirtschaftsförderung Dortmund. 

Mit berechtigter Skepsis wurde auch in Dortmund der Start in das Jahr 2009 begleitet. Unsicherheit kennzeichnete die Erwartungen, deren Bandbreite von Schreckenszenarien bis ausgeprägtem Optimismus reichten. „Der Blick auf das abgelaufene Jahr gibt denjenigen Recht, die auf gewachsene Dortmunder Stärken vertraut haben,“ so Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund. 

Die konsequente Sicherung und der Ausbau der industriellen Produktion sollen mit der Nutzung der ökonomischen und gesellschaftlichen Vielfalt die Attraktivität des Standortes für die Wirtschaft und die hier arbeitenden und lebenden Menschen kontinuierlich steigern. Wichtige Indikatoren wie beispielsweise Unternehmensentwicklung, Investitionen oder Beschäftigtenentwicklung erwiesen sich über das Gesamtjahr gesehen als positiv. So wird die wirtschaftliche Dynamik der heimischen Unternehmen gerade in einer der wohl erfreulichsten Meldungen über den Dortmunder Arbeitsmarkt in 2009 abgebildet: Die durchschnittliche Arbeitslosenquote war gegenüber dem Vorjahr nochmals leicht rückläufig und sank binnen Jahresfrist auf 13,2 %, dem seit Jahren niedrigsten Wert. Diese Entwicklung ging einher mit einem Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse. Diese sind gegenüber 2008 von 194.965 nochmals auf 198.500 gestiegen. Auch die Anzahl aller Erwerbstätigen ist nach Angaben von IT.NRW (ehemals Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik, Nordrhein-Westfalen) am Standort von 290.100 auf 293.100 erneut angestiegen.

Auf dieser Entwicklung aufbauend wird die Wirtschaftsförderung Dortmund verstärkt auf Projekte setzen, die einen weiteren Ausbau der besonderen Kompetenzen vieler Dortmunder etablierter und auch junger Unternehmen im Bereich der zukunftsorientierten Querschnittstechnologien unterstützen. Gerade mit der konsequenten Ausrichtung dieser Unternehmen auf ihre jeweiligen Kundenbranchen in zukunftsträchtigen Absatzmärkten wird die heimische Innovationskraft weiter gestärkt werden können. „Das Netzwerk ´Der Innovationsstandort´ ist der lebendige Beweis dafür, dass die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und innerhalb der Region gut funktioniert,“ so Udo Mager abschießend.
 

ANHANG:
Ergebnisse des Wirtschaftsberichtes Dortmund für ausgewählte Bereiche

IT-Branche

Die Dortmunder IT-Branche konnte sich im Jahr 2009 im nationalen Wettbewerb gut behaupten. In der Branche der Informationstechnologien wurden am Standort Dortmund 819 Unternehmen gezählt, ein Anstieg um 19 Unternehmen gegenüber dem Vorjahr. Eine wesentliche Ursache für dieses relativ geringe Unternehmenswachstum ist unter anderem auf die derzeit unsichere gesamtwirtschaftliche Lage und damit den Auslastungsgrad in Bestands-unternehmen zurück zu führen. Die 819 Unternehmen beschäftigten in 2009 insgesamt 12.811 Personen, damit ist die Zahl der Beschäftigten im Vorjahresvergleich in der Gesamtbranche um 111 gestiegen. Dieser Beschäftigungszuwachs ist vorrangig auf Unternehmen zurück-zuführen, die in den Geschäftsfeldern Software und IT-Dienstleistungen tätig sind.

Logistikbranche

Zum Logistik-Cluster Dortmund gehörten im Jahr 2009 insgesamt 860 Unternehmen, 29 mehr als 2008. Im Kernbereich der Logistik wurden 2009 insgesamt 13.836 Erwerbstätige erfasst. Die Logistikzentren des Großhandels zählten 9.904 Beschäftigte, der Bereich Dienstleister und Industrie für Logistik vermeldete 2.576 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit den insgesamt 26.316 Beschäftigten ist im Vergleich zum Vorjahr ein moderates Wachstum um 0,7 % zu verzeichnen. Ergänzend sei hierzu festgestellt, dass ein erheblicher Teil der Unternehmen im Bereich Logistik saisonal auf Personal von Zeitarbeitsfirmen zurückgreift. Nach Einschätzung von Branchenexperten kann dieser Anteil in Spitzenzeiten bis zu 20 % der Beschäftigten ausmachen, der jedoch in der Statistik anderen Branchen zugeordnet ist.

Mikro- und Nanotechnologie (MST-Branche)

Durch gezielte branchenspezifische Aktivitäten sowie die Ausweitung auf die Bereiche neue Materialien/Werkstoffe wurde Dortmunds bundesweiter Ruf als exzellenter Standort für Mikro- und Nanotechnologieunternehmen weiter ausgebaut. Im MST-Cluster waren zum Jahresende in Dortmund insgesamt 2.305 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Das ausgewiesene Beschäftigungswachstum von rund 1,4 % (31 Beschäftigte) ist auf den stabil gebliebenen Unternehmensbesatz (45) zurück zu führen. 42,9 % der Unternehmen gehen auch für 2010 von einer steigenden Beschäftigtenzahl aus.

Biotechnologie

Am Standort Dortmund sind in den identifizierten Biotechnologieunternehmen 257 Beschäftigte tätig, ein Zuwachs von 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber 2008. Das ausgewiesene Beschäftigungswachstum ergibt sich sowohl aus Unternehmensneu-gründungen wie aus Unternehmensansiedlungen. Mit 6 zusätzlichen Unternehmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum weist die Branche jetzt insgesamt 28 Unternehmen aus. Zu den Gesamtbeschäftigten in diesem Cluster sind des weiteren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedenen Forschungseinrichtungen hinzuzurechnen. In den renommierten Instituten am Standort, den entsprechenden Fachbereichen an der Technischen Universität Dortmund und im BioMedizinZentrumDortmund sind insgesamt über 800 hochqualifizierte Fachkräfte tätig.

Etablierte Branchen

Der Wirtschaftsbericht beleuchtet eine Auswahl etablierter Wirtschaftsbereiche aus den so genannten Kernbranchen, die das Rückgrat der Dortmunder Wirtschaft bilden. Einen Gewinn bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen meldeten die unter-nehmensnahen Dienstleister mit 128 neu aufgebauten Arbeitsplätzen (Gesamt 14.862) und die Gesundheitswirtschaft mit einem Zuwachs von 627 auf 31.106 sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnissen. Die Produktionswirtschaft hat nach Jahren eines kräftigen Beschäftigungsaufbaus einen moderaten Zuwachs verzeichnet. Mit 31 neuen Beschäftigungs-verhältnissen umfasst der Produktions-Dienstleistungsverbund insgesamt 26.931 sozial-versicherungspflichtige Stellen. Dies zeigt jedoch deutlich, dass die heimische Produktions- wirtschaft im globalen Wettbewerb gut aufgestellt ist und auch in Zeiten einer schwierigen konjunkturellen Lage einen Stellenabbau weitgehend vermeiden konnte.

Der Gesamthandel (Einzelhandel und Großhandel) ist um knapp 713 sozialversicherungs-pflichtige Stellen auf 29.932 gewachsen. Der Einzelhandel verzeichnet hiervon 16.346 Stellen. 4.410 Menschen arbeiteten im letzten Jahr sozialversicherungspflichtig in den Betrieben des Dortmunder Hotel- und Gaststättengewerbes. Davon waren 887 (Minus 44) in der Hotellerie und 3.523 im Gastgewerbe (Minus 139) beschäftigt.

Die Dortmunder Versicherungsbranche vermeldet einen leichten Beschäftigungsgewinn von 105 sozialversicherungspflichtigen Stellen auf nunmehr 6.535 Stellen. Die Finanzwirtschaft hingegen verzeichnet einen entsprechenden Rückgang (Minus 102 Stellen) auf nunmehr 4.770 Beschäftigungsverhältnisse. Die Personalrückgänge sind in diesem Sektor wesentlich auf die Umstrukturierungsprozesse innerhalb der Branche zurück zu führen, die oftmals mit Standortverlagerungen einhergehen.
Die Dortmunder Kultur- und Kreativwirtschaft ist mit nunmehr 5.209 sozialversicherungs-pflichtig Beschäftigten (Plus 171) weiter auf Wachstumskurs. Neben diesen Beschäftigten sind in diesem Wirtschaftszweig rund 1.600 Selbständige und Unternehmer/innen tätig.

Gründungsgeschehen in Dortmund

Die Wirtschaftsförderung Dortmund leistet mit der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund und der Handwerkskammer Dortmund vor allem in den Starter-Centern einen erheblichen Beitrag zur Förderung der Gründungskultur in Dortmund und der Region. Dort werden seit 2007 die Aufgaben eines zertifizierten STARTERCENTER NRW als einheitlicher Ansprechpartner für alle Fragen und Unterstützungen im Rahmen von Unternehmensgründungen wahrgenommen. Im Jahr 2009 wurden durch das STARTERCENTER NRW bei der Wirtschaftsförderung Dortmund 268 Erstinformationen und 343 Beratungsgespräche durchgeführt. Der Erfolg der Intensivberatungen wird durch eine regelmäßige Evaluation zum Stand der jeweiligen Unternehmensgründung nachgehalten. Ein Beleg für die ausgeprägte Gründungskultur findet sich unter anderem in den Ergebnissen eines Langzeitvergleichs des Regionenrankings, das durch das Institut für Mittelstands-forschung Bonn (IfM) durchgeführt wird. Hier belegt Dortmund einen Spitzenplatz. Das Ranking stellt jedes Jahr das Klima für Selbständigkeit in 439 Kreisen und kreisfreien Städten Deutschlands dar. Im aktuellen Regionenranking für 2008 hat sich Dortmund zwischen 2000 und 2008 vom 365. auf den 80. Rang vorgearbeitet. Damit liegt Dortmund deutlich vor anderen Ruhrgebietsstädten wie Essen (Platz 91), Oberhausen (252), Duisburg (165) oder Gelsenkirchen (307) und nimmt im Ruhrgebiet damit einen guten Platz ein.

Einen wesentliche Beitrag zum Gründungsgeschehen leistet die Wirtschaftsförderung Dortmund als einziger Veranstalter von Gründungswettbewerben, dessen Qualitäts-managementsystem nach ISO 9001 zertifiziert ist, mit ihren überregional ausgerichteten Gründungswettbewerben start2grow. Seit 2001 wurden mittlerweile 27 Wettbewerbe durchgeführt, aus denen 617 Unternehmensgründungen hervor gegangen sind. Diese hatten zum Stichtag 31.12.09 insgesamt 3.085 Arbeitsplätze. 271 Unternehmen gründeten in Dortmund und verfügten zum Stichtag über insgesamt 1.158 Arbeitsplätze. Von den 617 gegründeten Unternehmen waren 2009 noch 489 Unternehmen am Markt. Daraus ergibt sich eine Nachhaltigkeitsquote von 79%. 

Standortentwicklung / Zukunftsstandorte

Bei der Weiterentwicklung der Wirtschaftsflächen in Dortmund stehen nach wie vor die Wiederinwertsetzung von industriellen Brachflächen und die Entwicklung von Standorten mit spezifischen Nutzungsprofilen im Vordergrund. So hat die Entwicklung der Flächen PHOENIX und Westfalenhütte im Jahr 2009 wesentliche Fortschritte beim Bau und bei der Vermarktung erfahren. Die Erschließungs- und Herrichtungsarbeiten des High-Tech-Standorts PHOENIX West wurden zwischenzeitlich im Wesentlichen abgeschlossen. Zwei Betriebsgebäude wurden fertig gestellt und ein weiteres befindet sich im Bau. Am PHOENIX See gehen die Erschließungsarbeiten planmäßig voran. Die Vermarktung der Baugrundstücke wurde zeitgleich mit der Eröffnung des Vermarktungsbüros an der Faßstraße begonnen. Als erstes wurde bereits ein Grundstück für die Firmenzentrale des Dortmunder Bauunternehmens Freundlieb veräußert. Mit der Flutung des Sees wird im Herbst 2010 gerechnet. Auch die Marketingaktivitäten wurden gezielt fortgesetzt. So wurde erneut auf den Immobilienmessen MIPIM in Cannes und der EXPO REAL in München sowie auf der Hannover Messe im Umfeld des Mikro- und Nanotechnologieclusters der Zukunftsstandort PHOENIX präsentiert. Flankiert wurden diese Maßnahmen durch eigene Veranstaltungen wie dem „Standortdialog PHOENIX West 2009“ sowie der Präsenz bei zahlreichen weiteren Anlässen. 

Auf der Westfalenhütte werden bereits gut die Hälfte der brachliegenden Flächen entwickelt. Auf Grundlage des Rahmenplans wurden die Aufstellungsbeschlüsse, die Bürgeranhörungen und die Beteiligung der Träger der öffentlichen Belange durchgeführt. Der Markt hat das Angebot, auf der Westfalenhütte einen qualifizierten Logistikstandort zu entwickeln, bereits angenommen.

Das Jahr 2009 stand auch in Dortmund unter dem Stern des aufkommenden Kulturhauptstadtjahres 2010. Während das Dortmunder U umgebaut wurde, um spätestens im Mai 2010 seine Eröffnung als Kulturzentrum und kreativwirtschaftlicher Impulsgeber zu feiern, wurde im benachbarten Quartier Rheinische Straße ein Quartiersmanagement geschaffen, dass die Bestandspotentiale für die Ansiedlung kreativwirtschaftlicher Betriebe im Stadtteil fördern soll.

Im Frühjahr 2009 wurde das Büroprojekt Quartier Z im TechnologieParkDortmund mit 2.600 m² Nutzfläche von dem Investor FREUNDLIEB fertiggestellt. Die Pläne für das Quartier Z stammten aus dem Büro für Architektur & Planung Hetschold Sunder GbR. Am 15. Juni 2009 wurde der vierte Erweiterungsbau des BioMedizinZentrums (BMZ) in Betrieb genommen. Die Gesamtfläche des BMZ erweiterte sich dadurch auf mehr als 14.000 m². Die Flächen werden an junge Unternehmen aus den zukunftsträchtigen Bereichen Bio- und Medizin-IT vergeben. Ein weiterer Bauabschnitt ist bereits in Planung. In einem Baufeld entlang der Brennaborstraße plant ein Investor auf einem 7.000 m² großen Grundstück zudem einen neuen Bürokomplex.

Menschen & Kompetenzen

Das im Jahr 2008 gegründete Kinder- und Jugendtechnologiezentrum - KITZ.do – spricht bereits Kinder in Kindergärten und Grundschulen an, um sie über technisch- naturwissen-schaftliche Phänomene sehr frühzeitig an die so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) Themen heranzuführen. Im weiteren Verlauf der Bildungskette erreicht es alle Schulformen – von der Förderschule bis zum Gymnasium. Es bietet Praktika an und betreut Jugend-forscht-Gruppen. Das KITZ.do erreichte schon im ersten Jahr nach Eröffnung des Schülerlabors fast 5.000 Kinder und Jugendliche und befindet sich damit deutlich über dem bundesdeutschen Mittel von rund 3.000 Nutzern. Es hat inzwischen sieben feste Kooperationsschulen und ist bis zum Jahresende 2010 schon fast ausgebucht.

83 Auszubildende im Bereich der Informationstechnologien haben beim Wettbewerb „Junior of the Year“ – JOY ihre Fachkenntnisse unter Beweis gestellt. Zwei Auszubildende der DSW 21 siegten im Gruppenwettbewerb mit der Entwicklung einer Software, dank derer ältere Programme zur Wartung von Straßenbahnen abgelöst werden können und diese nunmehr produktiver durchgeführt werden kann. JOY intensiviert nicht nur den Austausch zwischen Auszubildenden, Ausbildern und Berufskollegs, sondern motiviert auch Unternehmen, die bislang noch nicht ausbilden, in die aktive Nachwuchsförderung einzusteigen. Zum achten Mal wurde dieser Wettbewerb 2009 durchgeführt. Einzeln oder im Team entwickeln die Teilnehmer/innen kreative Projekte. Nachdem 2008 die Teilnahme leicht rückläufig war, konnte 2009 durch eine Intensivierung der Werbemaßnahmen die Zahl der Teilnehmer/innen insbesondere bei Einzelbeiträgen von 5 auf 28 gesteigert werden. 33 Unternehmen begleiteten ihre Auszubildenden bei JOY, 7 mehr als im Vorjahr.

Auf der JobTec, der Ausbildungs- und Studienmesse für Neue Technologien informierte die Wirtschaftsförderung am 11.November 1.200 Schülerinnen und Schüler über das breite Spektrum der beruflichen Perspektiven in den Bereichen Mikrotechnik, Informations-technologie, Produktionswirtschaft und Logistik. Rund 60 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen präsentierten sich im Dortmunder CineStar und führten intensive Beratungs-gesprächen mit dem Nachwuchs. Um das Thema Berufsorientierung bei Unternehmen und Schüler/innen für moderne Ausbildungsberufe nachhaltig abzusichern, wurden mehrere Projektanträge beim Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie bei der Agentur für Arbeit gestellt. Einen positiven Bescheid gab es im Mai 2009 von der Agentur für Arbeit im Rahmen des Programms „Vertiefte Berufsorientierung“. Nach einem Ausschreibungs-verfahren zur Suche eines Projektträgers entstand zum Jahresende das Projekt „Jobtec – Motor für Deine Zukunft“, das neben der Schülermesse mehrere Pakete zur Berufsorientierung in den Neuen Technologien und in enger Kooperation mit der Wirtschaft umfasst. 

Ausblick

Die Folgewirkungen der wirtschaftlich-konjunkturellen Entwicklung der Jahre 2008/2009 werden auch in Dortmund weiter spürbar sein. Allerdings ist davon auszugehen, dass eine global verlaufende Negativentwicklung am Standort weniger ausgeprägt sein dürfte als in Vergleichsregionen. Die Branchenentwicklung am Wirtschaftsstandort Dortmund ist im Krisenjahr 2009 noch überwiegend positiv verlaufen. Das robuste Fundament der lokalen und mittelständisch geprägten Wirtschaft zeigt sich unter anderem in dem engen und technologisch getriebenen Verbund von Industrie und Dienstleistung. Dieser breite Dortmunder Branchenmix lässt daher ein gutes Maß an Optimismus für die Zukunft zu.
 
 
Städtischer Pressedienst, 20.04.2010 Wenn Sie diesen Text übernehmen möchten...
Kontakt: Pascal Ledune, Tel. 0231/ 50 - 2 92 00
 
 

 

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