Jahresförderprogramm
2011: Stadt erwartet von EU, Bund
und
Land Zuwendungen in Höhe von knapp 6,7 Millionen Euro
Der Verwaltungsvorstand hat
in seiner heutigen Sitzung das Jahresförderprogramm 2011 beraten und die
Weiterleitung an die politischen Gremien beschlossen. Das Programm setzt
sich aus den vier laufenden Maßnahmen Rheinische Straße, Hörde Zentrum,
Ortskern Mengede und Nordstadt zusammen und umfasst zuwendungsfähige Gesamtausgaben
in Höhe von 8.444.500 Euro. Dazu werden von EU, Bund und Land Zuwendungen
in Höhe von 6.693.650 Euro erwartet. Die Anträge sind bis zum 31.08.2010
an die Bezirksregierung Arnsberg zu stellen.
Die Ausgaben für die Nordstadt
sind in den genannten Summen nicht berücksichtigt, da das im Rahmen des
Jahresförderprogramms 2010 beantragte Integrierte Handlungskonzept "Soziale
Stadt Nordstadt" derzeit mit dem Land NRW und der Bezirksregierung Arnsberg
abgestimmt wird. Es gibt allerdings Hinweise darauf, dass die Stadt Dortmund
möglicherweise noch aus dem Programm 2010 Fördermittel für die Nordstadt
erhalten könnte. Sollte sich das konkretisieren, werden die entsprechenden
Informationen im Beratungsgang der aktuellen Vorlage nachgeliefert.
Für die Maßnahme Rheinische
Straße sollen Fördermittel für den 2. Bauabschnitt der Plätze von Buffalo
beantragt werden. Ferner ist beabsichtigt, die Lange Straße umzugestalten,
um sie an die tatsächlichen Verkehrserfordernisse anzupassen. Insgesamt
sind 2.835.000 Euro an zuwendungsfähigen Ausgaben für die Umsetzung dieser
beiden Maßnahmen veranschlagt.
Im Jahr 2011 sollen im Hörder
Zentrum weitere Teilmaßnahmen der Handlungsfelder „Neue Urbanität und Image“,
„Lokale Ökonomie und Beschäftigung“, „Soziale und ethnische Integration“,
„Ökologische und energetische Verbesserung“ sowie „Stadtteilmanagement
und Erfahrungsaustausch“ durchgeführt werden. Die Umsetzung dieser Teilmaßnahmen
führt zu Ausgaben in Höhe von 4.983.000 Euro.
Im Ortskern Mengede ist im
Rahmen der Umsetzung des 2. Bauabschnitts vorgesehen in der Straße „Am
Amtshaus“ (westlich Remigiusstraße) und in der Siegburgstraße (südlich
Rigwinstraße.) u.a. die Gehwege zu verbreitern, um mehr Bewegungsfreiraum
für die Fußgänger zu schaffen. Zudem sollen Fördermittel für die Durchführung
von Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit und das private Haus- und Hofprogramm
beantragt werden. Dafür sind insgesamt Auszahlungen in Höhe von 1.115.000
€ vorgesehen.
Mit den Bewilligungen dieser
Anträge ist frühestens Ende des II. Quartals 2011 zu rechnen.
Ein Großteil dieser Maßnahmen
unterliegt, ebenso wie eine Vielzahl der Projekte aus dem Vorjahresprogramm
den Regelungen der vorläufigen Haushaltsführung. Während dieser Zeit darf
die Gemeinde ausschließlich Aufwendungen entstehen lassen und Auszahlungen
leisten, zu denen sie rechtlich verpflichtet ist oder die für die Weiterführung
notwendiger Aufgaben unaufschiebbar sind. Da die Durchführung von Stadterneuerungsmaßnahmen
eine freiwillige Aufgabe darstellt, kann mit dem überwiegenden Teil der
Maßnahmen sowohl aus dem Jahresförderprogramm 2010 als auch aus dem Programm
2011 erst nach Genehmigung des städtischen Haushaltes durch die Bezirksregierung
Arnsberg begonnen werden. Diese „Zwangspause“ führt unweigerlich zu einem
Projektstau. In der Konsequenz können bereits genehmigte Fördermittel aus
dem Vorjahresprogramm nicht abgerufen und verausgabt werden. Dies führt
zu nicht unerheblichen Ausgaberesten. Inwieweit diese Situation sowohl
personell als auch finanziell aufgefangen werden kann, ist derzeit noch
nicht absehbar.
Redaktionshinweis:
Wir fügen diesem Pressedienst
die Projektbögen zu den vier Maßnahmen bei. Sie stellen den derzeitigen
Planungsstand dar und können insofern von den im August zu stellenden Förderanträgen
inhaltlich und finanziell abweichen. Wir bitten das zu berücksichtigen.
Kontakt: Udo
Bullerdieck, Tel. 0231/ 50 - 2 53 47
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