Anmeldungen:
Gymnasien sind für Eltern erste Wahl
Nachdem das vorgezogene Anmeldeverfahren
zu den Gesamtschulen Anfang Februar abgeschlossen wurde, liegen jetzt auch
die detaillierten Anmeldezahlen an den Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien
vor (Stichtag 25. Februar).
Schulformentscheidung:
Gymnasien sind die erste Wahl
Im Vorfeld des Anmeldeverfahrens
wurde darüber diskutiert, ob die besonders intensiven Anforderungen des
„Abiturs nach zwölf Schuljahren“ Eltern davon abhalten, ihr Kind an einem
Gymnasien anzumelden. Das Ergebnis ist: Die Anmeldequote an den Gymnasien
in städtischer und freier Trägerschaft beträgt insgesamt 36,2 Prozent und
ist damit um 2,4 Prozent höher als im Vorjahr.
Hauptschulen: Die
Anmeldequote ist geringfügig höher als im Vorjahr. Ein dramatischer Einbruch
der Anmeldezahlen, wie er teilweise aus anderen Städten und Kreisen gemeldet
wird, ist in Dortmund nicht festzustellen.
Realschulen: Die Anmeldequote
entspricht nahezu der des Vorjahres
Gymnasien: Die Anmeldequote
hat sich gegenüber dem Vorjahr spürbar erhöht. Die Gymnasien haben ihre
Stellung als in der Elterngunst an erster Stelle stehende Schulform weiter
ausgebaut.
Gesamtschulen: Die
Anmeldequote ist gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent zurückgegangen
Auswärtige Schulen: Die
Aufnahmemöglichkeiten an Schulen in Nachbargemeinden haben sich in Folge
der allgemeinen demografischen Entwicklung offenbar weiter verbessert.
Der Anteil Dortmunder Schülerinnen und Schüler, die Schulen in Nachbargemeinden
besuchen, beträgt mittlerweile 6,2 Prozent.
Sonstiges
Auffällig reduziert ist in
diesem Jahr die Zahl noch nicht geklärter „sonstiger Sachverhalte“ (z.B.
ausstehende Anmeldungen, Wechsel zu Förderschulen, „Wiederholer“, statistischer
Verlust). Diese lag im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt noch bei 6,0 Prozent
(309 Kinder) und beträgt in diesem Jahr nur 1,5 Prozent (77 Kinder). Mit
einer spürbaren Veränderung der Anmeldezahlen an den Schulen ist daher
wahrscheinlich nicht mehr zu rechnen
Aufnahmesituation an Gesamtschulen
Über die Aufnahme an den
neun Dortmunder Gesamtschulen wurde bereits vorzeitig Anfang Februar entschieden.
Da die Nachfrage nach Gesamtschulplätzen höher ist als das Angebot (1308
Anmeldungen für 1236 Plätze), soll damit den rechnerisch 72 Kindern, die
keinen Platz an einer Gesamtschule erhalten, Gelegenheit gegeben werden,
eine Anmeldung an einer Hauptschule, Realschule oder einem Gymnasium vorzunehmen.
Die Nachfrage-/Angebotssituation
stellte sich wie folgt dar :
| … nicht alle Anmeldungen berücksichtigen
konnten nach Anmeldeschluss |
… über freie Plätze verfügten nach
Anmeldeschluss |
| Europaschule |
Anne-Frank-Gesamtschule |
| Gesamtschule Brünninghausen |
Gesamtschule Gartenstadt |
| Geschwister-Scholl-Gesamtschule |
Gesamtschule Scharnhorst |
 |
Gustav-Heinemann-Gesamtschule |
 |
Heinrich-Böll-Gesamtschule |
 |
Martin-Luther-King-Gesamtschule |
Aufnahmesituation an Hauptschulen,
Realschulen und Gymnasien
Die im Stadtgebiet vorhandenen
Aufnahmekapazitäten ermöglichen es, dass jede Grundschülerin und jeder
Grundschüler im nächsten Schuljahr die gewünschte weiterführende Schulform
besuchen kann.
Die stadtweit vorhandenen
Aufnahmekapazitäten im 5. Jahrgang für das Schuljahr 2010/11 :
 |
Jahrgangstufe 5
|
| Schulform |
Schüler-
plätze
(5. Jahrgang) insgesamtAnmeldungen
(Stand 25.02.2010)Anmelde-überhänge an einzelnen
Schulenfreie Plätzestadtweite nicht genutzte Plätze
|
|
Hauptschule
|
864
321
0
543
543
|
|
Realschule
|
1.638
1.295
58
379
343
|
|
Gymnasium
|
1.740
1.692
151
199
48
|
Im Bereich der Hauptschulen
hat die Zahl der Anmeldungen bis zum Schuljahresbeginn in den vergangenen
Jahren noch deutlich zugenommen. Ferner werden die im Eingangsjahrgang
(Jahrgangsstufe 5) noch nicht ausgeschöpften Kapazitäten in den folgenden
Jahren - verstärkt zum Ende der Erprobungsstufe nach der 6. Jahrgangsstufe
- durch „Schulformwechsler“ in Anspruch genommen. In abgeschwächter Form
trifft diese Situation auch auf die Realschulen zu.
Bei Hauptschulen, Realschulen
und Gymnasien lässt zum ganz überwiegenden Teil die Aufnahme an der „Wunschschule“
realisieren: an Hauptschulen zu 100 Prozent, an Realschulen zu 96 Prozent,
an Gymnasien zu 91 Prozent.
Für Kinder, die an der „Wunschschule“
nicht angenommen werden können, stehen alternative Platzangebote an gut
erreichbaren anderen Standorten zur Verfügung.
| … nicht alle Anmeldungen können berücksichtigen |
… über freie Plätze verfügen |
|
Realschulen
|
 |
| Albert-Einstein-Realschule |
alle anderen Realschulen
|
| Marie-Reinders-Realschule |
 |
| Ricarda-Huch-Realschule |
 |
| Wilhelm-Röntgen-Realschule |
 |
|
Gymnasien
|
 |
| Bert-Brecht-Gymnasium |
Goethe-Gymnasium |
| Gymnasium An der Schweizer Allee |
Heinrich-Heine-Gymnasium |
| Heisenberg-Gymnasium |
Immanuel-Kant-Gymnasium |
| Helene-Lange-Gymnasium |
Reinoldus- und Schiller-Gymnasium |
| Käthe-Kollwitz-Gymnasium |
Stadtgymnasium |
| Leibniz-Gymnasium |
 |
| Max-Planck-Gymnasium |
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Kontakt: Anke
Widow, Tel. 0231/ 50 - 2 21 35
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