Info-Nr.: 446, Ressort "Soziales - Jugend - Gesundheit - Wohnen"
   
Anmeldungen: Gymnasien sind für Eltern erste Wahl
 

Nachdem das vorgezogene Anmeldeverfahren zu den Gesamtschulen Anfang Februar abgeschlossen wurde, liegen jetzt auch die detaillierten Anmeldezahlen an den Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien vor (Stichtag 25. Februar).

Schulformentscheidung: Gymnasien sind die erste Wahl

Im Vorfeld des Anmeldeverfahrens wurde darüber diskutiert, ob die besonders intensiven Anforderungen des „Abiturs nach zwölf Schuljahren“ Eltern davon abhalten, ihr Kind an einem Gymnasien anzumelden. Das Ergebnis ist: Die Anmeldequote an den Gymnasien in städtischer und freier Trägerschaft beträgt insgesamt 36,2 Prozent und ist damit um 2,4 Prozent höher als im Vorjahr.

Hauptschulen: Die Anmeldequote ist geringfügig höher als im Vorjahr. Ein dramatischer Einbruch der Anmeldezahlen, wie er teilweise aus anderen Städten und Kreisen gemeldet wird, ist in Dortmund nicht festzustellen.

Realschulen: Die Anmeldequote entspricht nahezu der des Vorjahres

Gymnasien: Die Anmeldequote hat sich gegenüber dem Vorjahr spürbar erhöht. Die Gymnasien haben ihre Stellung als in der Elterngunst an erster Stelle stehende Schulform weiter ausgebaut.

Gesamtschulen: Die Anmeldequote ist gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent zurückgegangen

Auswärtige Schulen: Die Aufnahmemöglichkeiten an Schulen in Nachbargemeinden haben sich in Folge der allgemeinen demografischen Entwicklung offenbar weiter verbessert. Der Anteil Dortmunder Schülerinnen und Schüler, die Schulen in Nachbargemeinden besuchen, beträgt mittlerweile 6,2 Prozent. 

Sonstiges

Auffällig reduziert ist in diesem Jahr die Zahl noch nicht geklärter „sonstiger Sachverhalte“ (z.B. ausstehende Anmeldungen, Wechsel zu Förderschulen, „Wiederholer“, statistischer Verlust). Diese lag im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt noch bei 6,0 Prozent (309 Kinder) und beträgt in diesem Jahr nur 1,5 Prozent (77 Kinder). Mit einer spürbaren Veränderung der Anmeldezahlen an den Schulen ist daher wahrscheinlich nicht mehr zu rechnen

Aufnahmesituation an Gesamtschulen

Über die Aufnahme an den neun Dortmunder Gesamtschulen wurde bereits vorzeitig Anfang Februar entschieden. Da die Nachfrage nach Gesamtschulplätzen höher ist als das Angebot (1308 Anmeldungen für 1236 Plätze), soll damit den rechnerisch 72 Kindern, die keinen Platz an einer Gesamtschule erhalten, Gelegenheit gegeben werden, eine Anmeldung an einer Hauptschule, Realschule oder einem Gymnasium vorzunehmen.

Die Nachfrage-/Angebotssituation stellte sich wie folgt dar : 
 
… nicht alle Anmeldungen berücksichtigen konnten nach Anmeldeschluss … über freie Plätze verfügten nach Anmeldeschluss
Europaschule Anne-Frank-Gesamtschule
Gesamtschule Brünninghausen Gesamtschule Gartenstadt
Geschwister-Scholl-Gesamtschule Gesamtschule Scharnhorst
Gustav-Heinemann-Gesamtschule
Heinrich-Böll-Gesamtschule
Martin-Luther-King-Gesamtschule

Aufnahmesituation an Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien 

Die im Stadtgebiet vorhandenen Aufnahmekapazitäten ermöglichen es, dass jede Grundschülerin und jeder Grundschüler im nächsten Schuljahr die gewünschte weiterführende Schulform besuchen kann. 

Die stadtweit vorhandenen Aufnahmekapazitäten im 5. Jahrgang für das Schuljahr 2010/11 :
Jahrgangstufe 5
Schulform
Schüler-
plätze 
(5. Jahrgang) insgesamtAnmeldungen
(Stand 25.02.2010)Anmelde-überhänge an einzelnen Schulenfreie Plätzestadtweite nicht genutzte Plätze
Hauptschule
864
321
0
543
543
Realschule
1.638
1.295
58
379
343
Gymnasium
1.740
1.692
151
199
48

Im Bereich der Hauptschulen hat die Zahl der Anmeldungen bis zum Schuljahresbeginn in den vergangenen Jahren noch deutlich zugenommen. Ferner werden die im Eingangsjahrgang (Jahrgangsstufe 5) noch nicht ausgeschöpften Kapazitäten in den folgenden Jahren - verstärkt zum Ende der Erprobungsstufe nach der 6. Jahrgangsstufe - durch „Schulformwechsler“ in Anspruch genommen. In abgeschwächter Form trifft diese Situation auch auf die Realschulen zu.

Bei Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien lässt zum ganz überwiegenden Teil die Aufnahme an der „Wunschschule“ realisieren: an Hauptschulen zu 100 Prozent, an Realschulen zu 96 Prozent, an Gymnasien zu 91 Prozent. 

Für Kinder, die an der „Wunschschule“ nicht angenommen werden können, stehen alternative Platzangebote an gut erreichbaren anderen Standorten zur Verfügung.
… nicht alle Anmeldungen können berücksichtigen … über freie Plätze verfügen
Realschulen
Albert-Einstein-Realschule
alle anderen Realschulen
Marie-Reinders-Realschule
Ricarda-Huch-Realschule
Wilhelm-Röntgen-Realschule
Gymnasien
Bert-Brecht-Gymnasium Goethe-Gymnasium
Gymnasium An der Schweizer Allee Heinrich-Heine-Gymnasium
Heisenberg-Gymnasium Immanuel-Kant-Gymnasium
Helene-Lange-Gymnasium Reinoldus- und Schiller-Gymnasium
Käthe-Kollwitz-Gymnasium Stadtgymnasium
Leibniz-Gymnasium
Max-Planck-Gymnasium
Städtischer Pressedienst, 10.03.2010 Wenn Sie diesen Text übernehmen möchten...
Kontakt: Anke Widow, Tel. 0231/ 50 - 2 21 35
 
 

 

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