Info-Nr.: 442, Ressort "Kultur - Bildung - Sport - Freizeit"
   
FZW soll tragfähige Betriebsstruktur erhalten
 

Der Verwaltungsvorstand befasste sich heute mit dem Sachstand zum Thema Freizeitzentrum West/FZW. Diskutiert wurden auch verschiedene Denkmodelle zur Schaffung einer tragfähigen Betriebsstruktur. 

Mit Beschluss des Rates vom 26. Juni 2009 wurde festgelegt, dass für die Einrichtung eine neue Betriebsstruktur zu schaffen ist. Für das neue FZW sollte eine gemeinnützige gGmbH und für den wirtschaftlichen Zweckbetrieb eine Betriebs-GmbH mit den Gesellschaftern Stadt Dortmund und Arbeiterwohlfahrt (AWO) gegründet werden.

In mehreren Workshops bearbeiteten die Beteiligten die betriebliche und vertragliche Neuorganisation des FZW. Ziel war es, unter Berücksichtigung aller relevanten Aspekte die bestmögliche Struktur für den Gesamtbetrieb des neuen FZW, insbesondere auch für die Ziele der gemeinnützigen Arbeit, zu entwickeln. Die Gesellschaftsgründungen sind bislang noch nicht erfolgt.

Um die Weiterführung des laufenden Betriebes und des Veranstaltungsprogramms im Kulturhauptstadtjahr und darüber hinaus zu gewährleisten, soll zur Beendigung der Übergangslösungen eine zeitnahe Klärung zwischen den jetzigen Kooperations- und Vertragspartnern erfolgen. 

Mit einzubeziehen ist die Überprüfung alternativer Lösungsansätze anstelle der bisher angedachten Betriebsstruktur. Es ist zu prüfen, ob für die wirtschaftlichen Betätigungsfelder, den Gastronomiebetrieb und den kommerziellen Konzertveranstaltungsbetrieb, neue Möglichkeiten gefunden werden können. Vor dem Hintergrund der Haushaltslage und zur Entlastung der Stadt Dortmund von den Betriebskosten, könnten sich beispielsweise auch privatwirtschaftliche Vertragspartner in diesen Geschäftsbereichen betätigen. 

Zielsetzung wäre es in diesem Fall, den Standort des neuen FZW zu sichern und einen möglichst hohen Anteil des gemeinnützigen Konzeptes umzusetzen. Dies beinhaltet die Angebote zur Jugendkulturförderung ebenso wie die Ausbildungs- und Beschäftigungsprojekte, die in einer solchen Betriebsstruktur zu verwirklichen wären. 

Seit der Betriebsaufnahme am 11. September 2009 besuchten 63.000 zumeist junge Menschen die 133 Veranstaltungen. Die neue Einrichtung genießt nach nur fünf Monaten Betriebszeit eine hohe Akzeptanz bei Publikum, Künstlern, Musikschaffenden und Veranstaltungsagenturen.
 
 
Städtischer Pressedienst, 09.03.2010 Wenn Sie diesen Text übernehmen möchten...
Kontakt: Anke Widow, Tel. 0231/ 50 - 2 21 35
 
 

 

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