FZW
soll tragfähige Betriebsstruktur erhalten
Der Verwaltungsvorstand befasste
sich heute mit dem Sachstand zum Thema Freizeitzentrum West/FZW. Diskutiert
wurden auch verschiedene Denkmodelle zur Schaffung einer tragfähigen
Betriebsstruktur.
Mit Beschluss des Rates vom
26. Juni 2009 wurde festgelegt, dass für die Einrichtung eine neue
Betriebsstruktur zu schaffen ist. Für das neue FZW sollte eine gemeinnützige
gGmbH und für den wirtschaftlichen Zweckbetrieb eine Betriebs-GmbH
mit den Gesellschaftern Stadt Dortmund und Arbeiterwohlfahrt (AWO) gegründet
werden.
In mehreren Workshops bearbeiteten
die Beteiligten die betriebliche und vertragliche Neuorganisation des FZW.
Ziel war es, unter Berücksichtigung aller relevanten Aspekte die bestmögliche
Struktur für den Gesamtbetrieb des neuen FZW, insbesondere auch für
die Ziele der gemeinnützigen Arbeit, zu entwickeln. Die Gesellschaftsgründungen
sind bislang noch nicht erfolgt.
Um die Weiterführung
des laufenden Betriebes und des Veranstaltungsprogramms im Kulturhauptstadtjahr
und darüber hinaus zu gewährleisten, soll zur Beendigung der
Übergangslösungen eine zeitnahe Klärung zwischen den jetzigen
Kooperations- und Vertragspartnern erfolgen.
Mit einzubeziehen ist die
Überprüfung alternativer Lösungsansätze anstelle der
bisher angedachten Betriebsstruktur. Es ist zu prüfen, ob für
die wirtschaftlichen Betätigungsfelder, den Gastronomiebetrieb und
den kommerziellen Konzertveranstaltungsbetrieb, neue Möglichkeiten
gefunden werden können. Vor dem Hintergrund der Haushaltslage und
zur Entlastung der Stadt Dortmund von den Betriebskosten, könnten
sich beispielsweise auch privatwirtschaftliche Vertragspartner in diesen
Geschäftsbereichen betätigen.
Zielsetzung wäre es
in diesem Fall, den Standort des neuen FZW zu sichern und einen möglichst
hohen Anteil des gemeinnützigen Konzeptes umzusetzen. Dies beinhaltet
die Angebote zur Jugendkulturförderung ebenso wie die Ausbildungs-
und Beschäftigungsprojekte, die in einer solchen Betriebsstruktur
zu verwirklichen wären.
Seit der Betriebsaufnahme
am 11. September 2009 besuchten 63.000 zumeist junge Menschen die 133 Veranstaltungen.
Die neue Einrichtung genießt nach nur fünf Monaten Betriebszeit
eine hohe Akzeptanz bei Publikum, Künstlern, Musikschaffenden und
Veranstaltungsagenturen.
Kontakt: Anke
Widow, Tel. 0231/ 50 - 2 21 35
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